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Mehr als 300.000 Gläubige nahmen bisher Abschied vom verstorbenen Erzbischof Christodoulos

erschienen am 30.01.2008 um 00:00 Uhr


Griechenland/Athen. Mehr als 300.000 Menschen haben bisher von Erzbischof Christodoulos, der am Montag verstorben ist, Abschied genommen. Aufgebahrt ist der Leichnam des Erzbischofs in der Athener Mitropolis-Kathedrale. Dort reißen die Besucherströme noch immer nicht ab. Die Gläubigen kommen zum Teil mit extra gemieteten Reisebussen aus allen Landesteilen. Die Schlange der Gläubigen vor der Kirche wurde heute Vormittag auf mindestens 1.000 Personen geschätzt. (Griechenland Zeitung/eh)


Heute Nachmittag um 15.00 Uhr sollen die Tore der Kathedrale geschlossen werden. Der Leichnam des Erzbischofs wird dann in eine Kapelle der Metropolis umgebettet. Die Gläubigen können dort noch bis morgen Früh 7.00 Uhr Abschied nehmen. Ab 10.00 Uhr beginnen dann die Begräbnisfeierlichkeiten.

Bereits heute Nachmittag wird der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäos, in Athen erwartet. Zu seinem Gefolge gehören die Patriarchen von Alexandria, Theodoros; von Jeruslem, Theofilos und von Rumänien, Daniíl. Der Patriarch von Russland, Alexej wird durch den Metropoliten von Minsk, Filaretos, vertreten. Anwesend sind außerdem die Erzbischöfe Zyperns, Chryssostomos, und Albaniens, Anastassios. An den Trauerfeierlichkeiten nimmt auch eine Delegation des Vatikans teil. Der Mufti von Xanthi kommt stellvertretend für die in Griechenland lebenden Moslems.

Der Leichnam des Erzbischofs wird morgen auf dem I. Athener Friedhof bestattet. Der Trauerzug bewegt sich von der Metropolis-Kirche über den Syntagmaplatz, Richtung Amalias-Avenue bis zum Friedhof. Die Polizei wird deshalb besondere Verkehrsregelungen treffen. Schulen und öffentliche Gebäude bleiben wegen der Staatstrauer morgen geschlossen. Geschlossen bleiben auch archäologische Stätten und Museen.




© Griechenland Zeitung

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