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Arbeitsnehmer in Griechenland demonstrieren gegen ein neues Arbeitsgesetz

Unsere Fotos entstanden am Donnerstag, den 21. September. Anlass für den 24-stündigen Streik in Athen war ein neues Arbeitsgesetz, das an diesem Tag vom Parlament verabschiedet werden sollte. Nach Ansicht von Gewerkschaftern werden dadurch die Arbeitnehmerrechte stark eingeschränkt. Zu den Protesten aufgerufen hatte die Dachgewerkschaft öffentlicher Dienst (ADEDY) und die kommunistische Gewerkschaft PAME.

Im Prinzip liefen die Kundgebungen in Athen ruhig ab. Zwar wurde Widerstand gegen das neue Gesetz vorgetragen, die Stimmung der Kundgebungsteilnehmer vermittelte aber eher ein Gefühl von Resignation.

(Text, Fotos: © Friedrich Engelmann/ Griechenland Zeitung)


Kurz nach 10 Uhr setzte sich ein erster Protestzug vom Omonia-Platz über die abgesperrte Stadiou-Straße in Richtung des Syntagma-Platzes in Bewegung.

Dort versammelten sich zahlreiche Personen, um vor dem Parlament Präsenz zu zeigen und den Kundgebungen beizuwohnen.

Einige Läden (hier die Luxusbekleidungsmarke Gucci) in der Nähe des Syntagma-Platzes hielten ihre Schaufenster während der Proteste geschlossen.

Symbolisch für die gesamte Stadt blieb auch die Metro Station Syntagma geschlossen.

Eine weitere Kundgebung fand rund um den hauptstädtischen Klafthmonos-Platz statt.

Mit Plakaten wird die Regierung als treibende Kraft des Gesetzes kritisiert.

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