Griechenland Zeitung

Griechenland Zeitung

Die deutschsprachige Zeitung Griechenlands



Liebe Leserinnen und Leser!

Die Ausgabe 210 der Griechenland Zeitung ist soeben erschienen.


Hier zunächst unser Griechenland-Zitat für diese Woche:


Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.“

(Aristoteles, griechischer Philosoph, 384-322 v. Chr.)


Nun zum Inhalt der aktuellen GZ-Ausgabe:


Titel


Jahrestag mit Unruhen


Am Sonntag jährte sich die Ermordung des 15-jährigen Alexandros (Alexis) Grigoropoulos durch einen Polizeibeamten in Athen. Bereits am Freitag und Samstag kam es zu Zusammenstößen zwischen Autonomen und der griechischen Polizei. Bei Protestkundgebungen am Sonntag und am Montag ereigneten sich Auseinandersetzungen zwischen einigen Hundert Demonstranten und Sonderheiten der Polizei. Die Bilanz: 31 Verletzte, davon fünf Bürger und 26 Polizisten, Sachschäden an Banken, Geschäften und Fahrzeugen. Die Polizei nahm bis Sonntag landesweit circa 1.000 Personen in Gewahrsam. Die „Rebellion“ hielt sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch in Grenzen.


Lesen Sie auf Seite 1, 2 und auf Seite 4 im Politikteil der neuen GZ-Ausgabe mehr zu den Ereignissen um den Jahrestag der Ermordung von Alexis Grigoropoulos.


Außerdem auf Seite 1:


Politik


Geiselnahme an Deutscher Schule Thessaloniki verlief unblutig


Eine Geiselnahme in der Deutschen Schule Thessaloniki (DST) endete am vergangenen Mittwoch nach etwa einer Stunde unblutig. Ein Mann, der bereits 2006 mit ähnlichen Motiven in die Schule eingedrungen war, hatte sich am Mittag Zugang in die Schule verschafft und nahm den Direktor, einen Lehrer sowie einen weiteren Mitarbeiter als Geisel.


Lesen Sie dazu mehr auf Seite 2 in der neuen Griechenland Zeitung.


Auf Seite 2 und auf Seite 4 finden Sie außerdem folgende Themen:

Der griechische Präsident Karolos Papoulias thematisierte während seines Staatsbesuchs in der tschechischen Republik u.a. die Lösung der Namensfrage der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) sowie die EU-Beitrittsperspektive der Türkei.


Zur Namensfrage von FYROM sowie zur Lösung der Zypernfrage teilt der Komponist Mikis Theodorakis gleiche Ansichten mit dem neuen Vorsitzenden der Nea Dimoktratia, Antonis Samaras.


Die geplante Einstellung von Andreas Kountopis als Sondersekretär für den weiteren öffentlichen Sektor DEKO im Wirtschaftsministerium wurde in der vorigen Woche von der Regierung rückgängig gemacht, da Kountopis sich unflätig über die neue Regierung im Facebook geäußert haben soll.


Die Internationale Föderation der Journalisten (IFJ) und die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) verurteilten am Donnerstag scharf jüngst ausgeführte Bombenanschläge gegen zwei ihrer Mitglieder in Griechenland.


Das Nationale Statistikamt ESYE soll künftig in eine vom Staat unabhängige Institution umgewandelt werden.


Drei ehemalige Mitglieder der Gruppe Revolutionärer Volkskampf (ELA), die in erster Instanz zu je 25 Jahren Haft verurteilt worden waren, wurden am Donnerstag von einem Berufungsgericht in Athen freigesprochen.


(Fortsetzung von Seite 1)




Wirtschaft


Neue Hoffnung für erneuerbare Energien


Die Regierung legte in dieser Woche eine Gesetzesnovelle zur Förderung der erneuerbaren Energien vor. Mit dem neuen Gesetz sollen die unglaublich langwierigen Prozeduren zur Genehmigung neuer Energieanlagen drastisch vereinfacht werden.


Mehr dazu im Wirtschaftsteil auf Seite 5 der aktuellen GZ.


Weitere Themen zur Wirtschaft:


Panorama


Anreize für Umweltfreundliche Sanierungen ab 2010


Mit Steuererleichterungen für mittlere und höhere Einkommen sowie finanziellen Anreizen will das Umweltministerium zur Verbesserung der Energiebilanz in den vor 1980 (dem Jahr als die Wärmedämmung verpflichtend wurde) errichteten Gebäuden beitragen.


Mehr dazu und weitere Panorama-Themen finden Sie auf Seite 6 und 7 der GZ.


Weitere Themen auf Seite 6 und 7:


Sport


Bücher


Unvergleichliches Beziehungsgeflecht


Zum 100. Geburtstag von Konstantinos Kavafis (29.4.1863 – 29.4.1933) hatte Jannis Ritsos (1.5.1909 – 11.11.1990) die „12 Gedichte zu Kavafis“ in seinem Athener Hausverlag Kedros veröffentlicht. Sie sind nun, anlässlich des 100. Geburtstages von Ritsos, erstmals bei Romiosini in Köln auf Deutsch erschienen.


Europäerin par Excellence vor 150 Jahren“


Über „Erlebnisse und Beobachten“ auf Kreta, wo sie mehr als 20 Jahre ihres Lebens verbrachte, berichtet Elpis („Hoffnung“) Melena (altgriechisch „schwarz“) in ihrem Buch, das erstmals 1892 erschienen ist. Das Werk war weitgehend in Vergessenheit geraten, ist nunmehr jedoch überarbeitet und mit einer Fülle detaillierter zusätzlicher Anmerkungen versehen, im Pandora Verlag erschienen.


Warum wir alle wie die alten Griechen sprechen


In einer humorvollen Art und Weise präsentiert Karl Wilhelm Weber in seinem Buch „Musen am Telefon: Warum wir alle wie die alten Griechen sprechen, ohne es zu wissen“ unseren alltäglichen griechischen Wortschatz. Erschienen ist das Buch im Primus Verlag.


Weitere Buchrezensionen auf Seite 8:


Mehr zu den Büchern erfahren Sie auf Seite 8 der neuen Griechenland Zeitung.



Kultur


Der Eros ohne Scheuklappen


Am morgigen Donnerstag eröffnet die Ausstellung „Der Eros von der Theogonie des Hesiod bis in die Spätantike“ im Museum für Kykladische Kunst. Die vielfältige Gestalt des antiken Liebesgottes soll von den Anfängen der griechischen Zivilisation bis zum Sieg des Christentums beleuchtet werden.


Lesen Sie auf Seite 9 der neuen GZ mehr zu der Ausstellung und warum Minderjährige eine Abteilung der Ausstellung sogar nur in Begleitung Erwachsener besuchen dürfen.


Weitere Themen auf Seite 9:


Außerdem in dieser Ausgabe:


Unter Uns:


Feuilleton:


Sowie:


Und nun noch das Wetter:


Eine bewölkte Woche


Langsam aber sicher dürfte der Winter auch in Griechenland Einzug halten. In Athen und Attika sinken die Temperaturen bis zum Wochenende stetig, am Sonntag werden nur noch Höchstwerte von etwa 10 Grad erwartet. Nachts sinkt das Quecksilber auf etwa 7 Grad. Für den Donnerstagabend werden Gewitter vorhergesagt, den gesamten Freitag und Samstag soll es durchgängig regnen, erst am Sonntag bleibt es niederschlagsfrei, aber weiterhin bewölkt. Für den Norden des Landes wurden ähnliche Wetterbedingungen angekündigt. In Thessaloniki soll es von Donnerstag bis Samstag nahezu pausenlos zu Niederschlägen kommen. Bis Sonntag sinken in Thessaloniki die Höchstwerte auf frostige 5 Grad, nachts können die Temperaturen sogar den Gefrierpunkt erreichen, schon ab Höhenlagen über 500 kann in Nordgriechenland Schnee erwartet werden. (GZsb)


Hier noch eine Werbung in eigener Sache:

Die Griechenland Zeitung hat jetzt gemeinsam mit dem KunstMuseum Schrems (Österreich) das Buch von Efthymios Makis Warlamis „Mein geliebtes Griechenland“ herausgegeben.

Bestellungen des Buches „Mein geliebtes Griechenland“ (Erstauflage Oktober 2009) nehmen wir ab sofort über den E-Shop auf unserem Internetportal entgegen;

Link: www.hellasproducts.com/shop.

Das Buch beinhaltet 22 Griechenland-Erzählungen mit 22 dazu passenden, vom Künstler selbst ausgewählten farbigen Abbildungen.

Umfang: 232 Seiten. Buchpreis: 19,80 Euro, Versandkosten weltweit: 2,80 Euro.

Vorbestellungen können Sie selbstverständlich auch telefonisch bei der Griechenland Zeitung aufgeben: 0030 210 65 60 989

oder per E-Mail:



Ganz zum Schluss noch das Ergebnis der Umfrage bei www.griechenland.net vom November 2009:

Insgesamt 181 Besucher haben ihre Meinung zur Frage:

Die Abwrackprämie für ältere Kraftfahrzeuge, die von der vorigen Regierung (Nea Dimokratia) unmittelbar vor den Wahlen eingeführt worden war, wurde von der neuen Regierung (PASOK) wieder abgeschafft. Was halten Sie von dieser Entscheidung?“ zum Ausdruck gebracht. Hier das Ergebnis:


Die Regierung setzt damit ein Zeichen für die ökologische Entwicklung des Landes.
 75%

Durch die Abschaffung der Abwrackprämie in wird in erster Linie die europäische Autoindustrie geschwächt - und das schadet allen.
 6%

Die Abwrackprämie zeigte für Griechenland einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise. Dadurch wären Autohandel und Wirtschaft in Griechenland spürbar angekurbelt worden.
 19%



Die neue Umfrage ist ebenfalls bereits online, wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.


Zum 1. Jahrestag der Ermordung des 15-jährigen Schülers Alexandros Grigoropoulos am 6.Dezember 2008 kam es erneut zu Protesten in Griechenland, die zum Teil mit gewaltsamen Ausschreitungen einhergingen. Was wäre der wichtigste Schritt, um solche Ausschreitungen zu verhindern?


1.)Bessere Ausbildung der Polizisten, „gefühlvolle Deeskalation“

2.)Mehr Geld für Bildung und Ausbildung der Jugend, um ihr Perspektiven zu bieten


3.)Paradigmatische Bestrafung von Randalierern mit Haftstrafen


4.)Aufhebung des Asyls in Universitäten, um Autonomen die Operationsbasis zu entziehen




Viele Grüße aus Athen,

Ihr Team der Griechenland Zeitung


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