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der Griechenland Zeitung



Liebe Leserinnen und Leser unseres GZ-Newsletters!

Die Ausgabe 312 der Griechenland Zeitung ist soeben frisch gedruckt und ab dem morgigen Mittwoch im Handel erhältlich. Hier unser Newsletter mit einem kurzen Überblick über die Themen, die Sie in dieser jüngsten GZ-Ausgabe erwarten.


Hier unser Griechenland-Zitat für diese Woche:

Der hat es leicht, zu predigen dem Leidenden, der sicheren Fußes außerhalb des Leidens steht.“

Aischylos (um 525-456 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter


Es folgt die inhaltliche Zusammenfassung der aktuellen Griechenland Zeitung:


Titel: Mangelware Hoffnung

Neujahr ohne Feuerwerk“ und „Kritisches Jahr 2010“. So lauteten die Titel der Griechenland Zeitung in den letzten beiden Jahren. Geändert hat sich an der trüben Lage wenig. Einzig, dass seit November der Premier der Übergangsregierung, Loukas Papadimos, das Steuer in Händen hält.


Außerdem auf der Seite 1:


Politik (S. 2):

Kommentar: Über einen Kamm scheren als Prinzip

Der Plan der „Arbeitsreserve“, wonach vorerst 30.000 Stellen im öffentlichen Dienst auf „sanfte“ Art gestrichen werden sollten, ist gescheitert. Dieses Scheitern spricht Bände über die Konzeptionslosigkeit, mit der der öffentliche Dienst und die Politik die Probleme des Landes angehen.


Wachsender Unmut gegenüber Politik, Politikern und Parteien

Die Griechen zeigen sich mit der Politik in ihrem Lande immer unzufriedener. Umfragen zufolge büßen die beiden Großparteien zusehends in der Wählergunst ein. Aus der Lage profitieren vor allem linke Parteien – doch es gibt auch sehr viele unentschlossene Wähler. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus zwei Umfragen (MRB und MARC).


Außerdem auf Seite 2:


Wirtschaft (S. 4):

Neue Warnschüsse von der Troika

Der frisch gekürte Premier gerät unter Druck

Die Inspektoren der „Troika“ aus Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) warnen Athen, dass die Auszahlung des nächsten Rettungspakets keineswegs eine abgemachte Sache sei. Vielmehr müsse sich die Regierung bis Mitte Januar sputen, um die internationale Gemeinschaft von ihrem Reformwillen zu überzeugen.


Außerdem auf Seite 4:


Panorama (S. 5 und 6):

Was wurde eigentlich aus Konstantina Kuneva?

Vor knapp drei Jahren, am 23. Dezember 2008, fiel die 43-jährige Putzfrau und Gewerkschafterin Konstantina Kuneva auf dem Heimweg von der Arbeit im Athener Stadtteil Petralona einem Säureattentat zum Opfer. Der Fall ist bis heute nicht abgeschlossen.


Drittes Gesetz zur Taxi- Liberalisierung in zwei Jahren

So viele Minister, so viele Gesetze: In der umstrittenen Frage der Liberalisierung des Taximarktes will der neue Verkehrsminister Makis Voridis (LAOS) nun den dritten Gesetzentwurf innerhalb von zwei Jahren vorlegen.


Außerdem auf den Panorama-Seiten:


Kultur (Seite 7):

Die orthodoxe Weihnachtsikone:

Bildliche Manifestation der Menschwerdung Jesu

Am 24. Dezember ist es wieder soweit. Schon am Morgen klingeln in ganz Griechenland die Nachbarskinder an den Haustüren und fragen ihr fast obligatorisches „na ta poume“ – „sollen wir sie singen“? Gemeint sind die traditionellen Kalanda, Weihnachtslieder, die dann – von einer Triangel begleitet – zum Besten gegeben werden.


Außerdem auf der Kultur - Seite:



Tourismus (Seite 8 und 9)

Von Konvent zu Konvent – Eine Klosterreise durch Griechenland

Begegnungen mit Brüdern und Schwestern

Es gibt griechische Klöster, die weltberühmt sind. Allen voran die 20 Klöster in der Mönchsrepublik Athos auf der Halbinsel Chalkidiki. Und gleich danach die sechs Frauen- und Männerklöster auf den Meteora-Felsen beim thessalischen Städtchen Kalambaka. Hunderte anderer Klöster sind übers ganze Land und seine vielen Inseln verteilt – und aus ganz unterschiedlichen Gründen einen Besuch wert.


Ratgeber (Seite 11)

Die Nieswurz – Helleborus niger et cyclophyllus

Vom Niespulver zur weihnachtlichen Christrose

Es gab eine Zeit, da musste man noch über den Katara-Pass fahren, um von Volos aus den Hafen von Igoumenitsa zu erreichen. Quer durch Griechenland, von Meer zu Meer, von der westlichen Ägäis zur Adria, geht es an den Meteora-Klöstern vorbei und dann hoch hinauf in Serpentinen zum Pass. Hier findet man im Winter die Nieswurz-Pflanzen mit ihren beinahe unauffälligen grünen Blüten: Eine Giftpflanze, ein Zauber- und Hexenkraut, das vor allem böse Geister bannt.



Unter uns (S.12)

Patriarch Bartholomäus wirbt um Verständnis für Griechenlands Krise

Patriarch Bartholomäus I. von Konstantinopel hat seinen viertägigen Besuch in Österreich Mitte Dezember mit einer vorweihnachtlichen Liturgie in Wiens griechisch-orthodoxer Kathedrale Hagia Trias abgeschlossen. In der Predigt rief er die versammelten Christen vieler Konfessionen auf, über dem künstlichen Lichterglanz der Vorweihnachtszeit nicht geblendet das wahre Licht Jesu Christi zu übersehen.


Außerdem auf S.12:



Feuilleton (S. 16)

Weihnachtsmärchen: Ein alter Ölbaum an der Krippe

Am Abend, als das Christkind geboren wurde, war es sehr kalt. Im Stall zog es und Maria wusste nicht, was tun. Da kam Joseph auf den Gedanken, Feuer zu machen, damit sie sich ein wenig wärmten, aber er fand nirgends Holz. Er ging hinaus, lief herum, aber wieder nichts. Als er unverrichteter Dinge wieder zurückkommt, nimmt er ein wenig Stroh aus der Krippe und macht damit ein Feuer. Maria sah es, und mit Tränen in den Augen sagte sie, es möge immer golden sein.


Ludwig Hevesi (1842-1910): „Sonne Homers“ (1905); Teil 10

Frühlingstage auf Ithaka

In dieser Folge berichtet Ludwig Hevesi von einem Ausflug auf die Insel Ithaka, der Heimat des Odysseus. Ähnlich wie der Homerische Held suchten auch zu Hevesis Zeiten viele Bewohner der Insel ihr Glück in der Fremde, um nach Jahrzehnten heimzukehren.


Weitere Themen:


Und nun noch das Wetter:

Zum Weihnachtsfest wieder freundlich

Diese Woche zeigt sich vorerst überwiegend von einer grauen Seite. Bereits am heutigen Mittwoch sollte der Regenschirm griffbereit sein, und das kann in einigen Regionen bis Heiligabend so bleiben. Neben Regen kann es teilweise auch zu Gewittern kommen. Jedoch lugt gegen Ende der Woche die Sonne schon wieder öfter durch die Wolken; relativ schön soll es am Sonntag, dem Ersten Weihnachtsfeiertag, werden. Die Temperaturen werden allerdings zum Wochenende hin sinken. Während am Mittwoch und Donnerstag in vielen Teilen des Landes noch bis zu 15° C gemessen werden, fällt das Quecksilber am Samstag und Sonntag auf Werte um die 10° C. In Thessaloniki werden die ganze Woche lediglich 5 bis 7° C erwartet; dort könnte es am Freitag sogar schneien. Die Winde wehen in den kommenden Tagen stark bis stürmisch zunächst aus südlichen Richtungen, ab Heiligabend dann aus dem Norden. (GZgb)



Das Team der Griechenland Zeitung wünscht allen Leserinnen und Lesern im In- und Ausland viel Spaß beim Lesen!


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