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Newsletter

der Griechenland Zeitung

Ausgabe 353 vom 17.10.2012

 

Liebe Leserinnen und Leser unseres GZ-Newsletters!

Die Ausgabe 353 der Griechenland Zeitung ist soeben gedruckt worden und ab dem morgigen Mittwoch im Handel erhältlich. Hier unser Newsletter mit einem kurzen Überblick über die Themen, die Sie in dieser jüngsten GZ-Ausgabe erwarten.

 

Zunächst unser Griechenland-Zitat für diese Woche:

 

„Von Größe zeugt, das Richtige zu denken, wenn eine Unglück Dich ereilt.“

Demokrit (Demókritos), etwa 460 bis 400 v. Chr., griechischer Philosoph

 

 

Und nun folgt die inhaltliche Zusammenfassung der aktuellen Griechenland Zeitung:

 

Titel: Die Kuh ist noch nicht vom Eis

Nach wie vor schwierig gestalten sich die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und der Troika aus Internationalem Währungsfonds, Europäischer Kommission und Europäischer Zentralbank. Nicht einig wurde man sich bisher vor allem bei den Forderungen der Troika nach Entlassungen im öffentlichen Dienst, nach weiteren Veränderungen bei den Arbeitsbeziehungen und bei der Öffnung geschlossener Berufe. Insgesamt sollen die Sparmaßnahmen für die Haushaltsjahre 2013 und 2014 in Höhe von 13,8 Mrd. Euro aber weitgehend unter Dach und Fach sein.

 

Außerdem auf der Seite 1:

 

Politik (S. 2 & 4):

Kommentar: Die Griechenland-Rechnung geht nicht auf

Die bisher erprobten Rettungskonzepte für Griechenland sind gescheitert, die Hilfe hilft nicht. Die Zahlen gehen einfach nicht auf. Das Land stürzt immer tiefer in die Rezession, die Schulden wachsen. Schlimmer noch: Der gesellschaftliche und politische Konsens gerät in Gefahr. Abzulesen ist das am Erstarken extremistischer Parteien am linken und rechten Rand des politischen Spektrums. Im Mutterland der Demokratie geht es inzwischen um mehr als um den Erhalt des Euro. Es geht darum, die Demokratie zu bewahren.

 

Weitere Politik-Themen:

 

Wirtschaft (S. 5):

Coca Cola Hellenic verlässt Athener Aktienbörse

Großfirmen wandern ab aus Griechenland

Coca Cola Hellenic (CCH), das größte Unternehmen auf der Athener Aktienbörse, verlässt Griechenland. Die weltweit zweitgrößte Vertriebsfirma von Coca Cola-Getränken, mit Operationen in 28 Ländern von Russland bis Nigeria und von Italien bis Irland, hat ein neues Domizil: die Schweiz. Die Aktien des Unternehmens sollen fortan nicht länger in Athen gehandelt werden, sondern in London.

 

Weitere Wirtschaftsthemen:

 

Panorama (S. 6 & 7):

Einwandererthematik: Positive Bilanz des Malmström-Besuchs

EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström fand bei ihrem Besuch in der griechischen Grenzregion Thrakien Anfang letzter Woche lobende Worte für die griechische Migrationspolitik.

 

Notare sollen fehlende EDV ersetzen – auf Kosten der Bürger

Das Arbeitsministerium will künftig alle Änderungen im Familienstand – wie Geburt, Heirat, Scheidung und Tod – notariell beglaubigen lassen. Der Notar soll dann die Änderung den Sozialkassen melden. Die blumig auf den Namen „Ariadne“ getaufte Aktion soll weiteren Sozialbetrug verhindern helfen. Allerdings zu Lasten der Bürger, die jeden notariellen Akt mit 50 Euro aus der eigenen Tasche bezahlen sollen.

 

Außerdem auf den Panorama-Seiten:

 

Reportage (S. 8 & 9):

Erfinderische makedonische Bauern auf abenteuerlicher Reise

Kubanische Zigarren made in Griechenland

Typisch griechische Tabaksorten sind in Europa nicht mehr konkurrenzfähig. Der Wirtschaftszweig stürzte in der Folge in die Krise. Ein Bauer des 1000-Seelen-Ortes Domeniko in Makedonien hatte aber eine geniale Idee, wie die Region wieder wirtschaftlich auf die Beine kommen könnte. Doch wie so oft droht ein zukunftsweisendes Projekt an der Bürokratie zu scheitern.

 

Kultur (S. 11):

Fünfstündige Auseinandersetzungen um „Corpus Christi“

Ein Theaterstück mit dem Titel „Corpus Christi“ sorgte vorige Woche für gewalttätige Protestaktionen von religiösen Gruppierungen und der rechtsradikalen „Chryssi Avgi“. Diese sieht das „historische Gedächtnis der Griechen“ verletzt.

 

Außerdem auf den Kultur-Seiten:

 

Unter uns (S. 12 & 13):

175 Jahre Evangelische Kirche deutscher Sprache in Griechenland

Brücke im Prozess der europäischen Verständigung                                                                                                                                                                                                                                                                                       Die zweitägige Jubiläumsfeier zum 175-jährigen Bestehen der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache in Athen stand im Zeichen der deutsch-griechischen Gemeinschaft, der Solidarität mit den unter der Wirtschaftskrise Not leidenden Menschen und dem Bekenntnis zu Europa.

 

Weitere Themen:

 

Feuilleton (S. 16):

Onkel Sokratis und der Weitwinkel-Blick

Haben Sie auch den Weitwinkel-Blick für Griechenland? Sie wissen es nicht? Dann sollten Sie unbedingt den Brief von Onkel Sokratis an seine Nichte lesen!

 

NEU: Wie war das früher in Hellas?

Unter dem Titel „Wie war das in Hellas?“ erscheinen kurzweilige Abschnitte aus Reiseanleitungen früherer Tage, versehen mit kleinen Kommentaren der GZ.

Dieses Mal: „Mit Festigkeit und Ruhe“

 

GZ-Bibliothek:

Emanuel von Friedrichsthal (1809-1842). „Reise in den Südlichen Theilen von Neu-Griechenland“, Teil 16

Die Hoffnung auf Mehlladungen aus Odessa

In dieser Ausgabe berichtet Friedrichsthal noch einmal über das Anfang 1835 noch völlig zerstörte Athen, wo wenige Jahre zuvor der Befreiungskampf stattgefunden hatte. Außerdem schreibt er über die Essbedürfnisse der in die neue Hauptstadt gezogenen Ausländer.

 

Damit schließt die GZ ihre Serie aus der Feder Emanuel von Friedrichsthals ab. In der kommenden Ausgabe stellen wir einen anderen deutschsprachigen Autor vor, der über Griechenland berichtete. Lassen Sie sich überraschen!

 

Weitere Themen:

-          Namenstage und Feste

-          Kino-Premieren

-          Musikclubs und -bars

-          Ausstellungen

-          Konzerte

-          Kleinanzeigen

-          Leserbriefe

 

Und nun noch das Wetter:

Sonnige Herbsttage

Ein schöner Spaziergang in der Sonne oder ein Strandbesuch? In diesen sonnigen Herbsttagen ist beides möglich! Am Mittwoch wechseln Wolken und Sonne miteinander ab. Trocken und schön bleibt es vor allem in Attika, auf Kreta und den Kykladen. In Nordgriechenland, auf den Ionischen Inseln und auf der Peloponnes kann es allerdings zu Regenschauern und eventuell auch zu Gewittern kommen. Bei Höchstwerten von 27 bis 29° C bleibt es aber spätsommerlich warm. Der Rest der Woche gestaltet sich in ganz Hellas sonnig und trocken. Am Himmel werden bei durchschnittlichen 27° C lediglich ein paar Schönwetterwolken zu sehen sein. Für Samstag melden der griechische Wetterdienst EMY ähnliche Wetterverhältnisse. Am Sonntag kann die Sonne auf den Ionischen Inseln und der Peloponnes noch einmal in vollen Zügen genossen werden. Im Rest des Landes verdichten sich jedoch die Wolken bei ganz leicht sinkenden Temperaturen. Es bleibt aber auch dann weiterhin trocken. Die Winde wehen aus unterschiedlicher Richtung mäßig bis stark.

 

Vorankündigung:

Zwei Neuerscheinungen unseres Verlages

Ende Oktober bringt der Verlag der Griechenland Zeitung zwei neue Bücher auf den Buchmarkt:

 

1) Neugriechische Volksmärchen. Ein Schatz für jeden Märchenfreund. – Mit zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen.

 

2) Ursula Spindler-Niros: Mein Blick auf Griechenland. Kontraste in einem bemerkenswerten Land. – Mit etwa 120 Farbfotos.

 

Freuen Sie sich schon jetzt mit uns! Die Bücher werden gerade gedruckt und können bald bestellt werden.

 

Ihr Verlag der Griechenland Zeitung

 

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