Demonstration gegen Zwangsräumungen von Wohnungen Geflüchteter
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Am Dienstagabend (16.4.) demonstrierten rund 300 Menschen im Athener Zentrum gegen die Räumung von Wohnungen, in denen Menschen auf der Flucht untergebracht sind.
Am Dienstagabend (16.4.) demonstrierten rund 300 Menschen im Athener Zentrum gegen die Räumung von Wohnungen, in denen Menschen auf der Flucht untergebracht sind.
Bis zum Sommer soll auf der Insel Samos im Osten der Ägäis ein neues Aufnahme- und Identifizierungszentrum für Flüchtlinge und Asylsuchende (Hot Spot) entstehen.
Griechenlands Parlamentspräsident Nikos Voutsis hielt sich am Montag und Dienstag (8. und 9. April) in Wien auf. Hier beteiligte er sich an der Konferenz der EU-Parlamentspräsidenten.
Ein anonymer Aufruf per Internet, mit dem Asylsuchende dazu aufgefordert wurden, nach Nordgriechenland zu reisen, weil dort angeblich die Grenze für Menschen ohne gültige Reisepapiere geöffnet werden sollte, stellte sich am Wochenende als „Fake-News“ heraus.
Die Lage der Flüchtlinge in Griechenland verschärft sich erneut und sie ziehen einen Marsch nach Norden in Erwägung. Seit Donnerstag (4.4.) ist etwa die Situation im Flüchtlingslager von Diavata nordwestlich von Thessaloniki angespannt. In Athen wiederum wurde der Hauptbahnhof (Stathmos Larissis) von Flüchtlingen besetzt. Der Zugverkehr nach Mittel- und Nordgriechenland ist seit gestern (4.4.) unterbrochen.