Chronik

Dramatische Suche im Ionischen Meer: Spanier nach Sturz über Bord vermisst

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Beispielfoto (© Eurokinissi) Beispielfoto (© Eurokinissi)

Seit einer Woche wird ein 66-jähriger Unternehmer aus Spanien im Ionischen Meer zwischen Griechenland und Italien vermisst. Juan José Mutilba Obregón war am Montag voriger Woche (17.8.) mit einem Segelschiff und seiner Ehefrau von Syrakus in Sizilien in Richtung Pylos auf der Peloponnes unterwegs.

Am Dienstag habe er einen Tunfisch im Meer gefangen. Beim Ausnehmen des Fisches sei er wegen des Fischblutes, das sich auf den Planken des Bootes befand, ausgerutscht und ins Wasser gestürzt. Nach Angaben der Familie habe er seine Frau noch dazu aufgefordert, den Motor des Segelschiffes abzuschalten. Diese sei jedoch in Panik geraten und habe das Boot nicht stoppen können. Das Boot trieb anschließend weiter von der Stelle ab, an der der Unternehmer aus Spanien ins Meer gefallen war.
Erst drei Tage später habe die Frau wieder Handyempfang gehabt und einen Familienfreund informiert, der den Vorfall den spanischen Behörden gemeldet habe. An der Suchaktion sind sowohl spanische, griechische und italienische Rettungskräfte beteiligt. Die Ehefrau steht weiterhin unter Schock. Die Familie fordert, die Suchaktion fortzusetzen. Die griechische Küstenwache entdeckte das führerlose Segelschiff rund 18 Seemeilen vor Pylos und brachte es in den Hafen. Vom 66-Jährigen fehlt bislang jede Spur. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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