Am Wochenende ist es über größere Teile Griechenlands zu schweren Unwettern gekommen. Am schlimmsten waren die Inseln Syros und Skiathos betroffen. Gegen Sonntagmittag (27.9.) standen mehrere zentrale Straßen von Ermoupolis – der Hauptstadt von Syros – unter Wasser.
Betroffen war auch die Ortschaft Ano Syros, wo das Wasser in Wohnungen und Geschäfte eingedrungen ist.
Ein kurzer, aber starker Regen hat hingegen bereits am Samstag die Insel Skiathos in den Sporaden heimgesucht. Auch hier standen zentrale Straßen unter Wasser, etwa die Papadiamanti-Straße, benannt nach dem berühmten griechischen Schriftsteller Alexandros Papadiamantis (1851-1911). Das Wasser drang auch hier in Geschäfte ein und sorgte für Sachschäden.
Durch starken Regen kam es zu Problemen auch in Teilen der Insel Euböa, wo etwa Straßenabschnitte von Erdmassen verschüttet wurden. Zwei Personen mussten aus einem Pkw befreit werden; sie erlitten keine Verletzungen.
Unterdessen wurden, wie die staatliche Nachrichtenseite ertnews.gr berichtet, in der Meeresregion zwischen den Inseln Koufonisi und Keros gleich zwei Wasserhosen gefilmt, die sich zur gleichen Zeit nebeneinander gebildet hatten. (Griechenland Zeitung / eh)