Montag, 15. Oktober 2012 16:16

Neuer Pkw für Seemannsmission in Piräus P

Die Station der Deutschen Seemannsmission in Piräus konnte am Freitag, dank der großzügigen Unterstützung durch die internationale Transportarbeitergewerkschaft ITF, die ihren Hauptsitz in England hat, ein neues Dienstfahrzeug – einen siebensitzigen VW Turan – in Empfang nehmen. Im Rahmen eines Empfangs im Hause des Vorsitzenden der Ortskommission Piräus und der Region Mittelmeer der Deutschen Seemannsmission, Georg Besi, überreichten zwei Athener Vertreter der Gewerkschaft, Stamatis Kourakos und Konstantinos Chalas, der verantwortlichen Seemannsdiakonin Reinhild Dehning, symbolisch die Autoschlüssel. Aus Deutschland war die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, die evangelische Pfarrerin, Pastorin Heike Proske, angereist. Die ITF hat nicht nur das neue Auto – ebenso wie auch bereits den langjährig genutzten, nun ausgedienten Vorgängerwagen – zur Verfügung gestellt, sondern über drei Jahre hin auch die Nebenkosten für das Dienstfahrzeug übernommen. Im Unterschied zum alten kann Reinhild Dehning im neuen Dienstwagen statt drei nun sechs Personen chauffieren.
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Zu Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern religiöser Gruppen und der Polizei ist es am Donnerstagabend vor dem Theater Xytirio in der Athener Iera Odos-Straße gekommen. Hintergrund war die Theatervorstellung „Corpus Christi“, wo im Theater Xytirio die Premiere stattfand. Am Protest haben sich auch Mitglieder der rechtsradikalen Partei Chryssi Avgi beteiligt. Anwesend waren auch drei Parlamentarier dieser Partei. Aufgrund des Protestes musste die Iera Odos für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt werden.
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Zahlreiche Kommunen verweigern sich einer Anfrage des Innenministeriums auf Herausgabe von Daten, die die Zahl der ausländischen Kinder an den städtischen Kindergärten betreffen. Das Innenministerium hatte die Zahlen nach einer parlamentarischen Anfrage der rechtsradikalen „Chryssi Avgi“ angefordert. Sie treten mit der Forderung auf, keine Kinder von Ausländern mehr in den Kindergärten des Landes aufzunehmen. Nachdem die Reaktionen in den Kommunen immer heftiger wurden, erklärte das Ministerium, die Daten nur „zu statistischen Zwecken“ haben zu wollen. Dennoch sollen selbst diejenigen Kommunen, die der Bitte nachgekommen sind, sich geweigert haben, die Zahl der Kinder nach Nationalität aufzuschlüsseln, berichtete am Freitag die Zeitung „To Ethnos“.
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Immer mehr Botschaften berichten von Beschwerden ihrer Bürger, die von Rechtsradikalen angepöbelt würden. Darunter seien nicht nur viele Vertretungen von Drittstaaten wie arabischen Ländern sondern auch von EU-Partnern wie Italien, Frankreich und Großbritannien, berichten griechische Medien. Ein ziemlich krasser Fall ereignete sich vor ungefähr zwei Wochen im Schlossviertel (Anaktora), der teuersten Wohngegend der Athener Innenstadt hinter dem Präsidialpalais und dem Amtssitz des Premierministers: Dort wurde eine griechisch-englische Staatsbürgerin auf offener Straße von fünf Jugendlichen angehalten und ihre Papiere verlangt. Anschließend wurde sie aufgefordert, griechisch zu sprechen. Was die nationalistischen Rowdys nicht wussten: Es handelte sich um die Enkelin von General Christodoulos Tsigantes (1897-1970), während des Zweiten Weltkrieges Anführer des Elitecorps „Heilige Schar“.
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Ein Brandanschlag ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf ein Büro der Demokratischen Linken (DIMAR) im Athener Vorort Kesariani verübt worden. Die Täter haben mit Hilfe einer leichtbrennbaren Flüssigkeit Feuer gelegt. Dadurch entstanden schwere Sachschäden in den Büros der linken Partei. Die DIMAR trägt zusammen mit der sozialistischen PASOK und der konservativen Nea Dimokratia derzeit die griechische Koalitionsregierung. Auf Brandstiftung zurückzuführen ist in der gleichen Nacht ein Feuer am Eingang eines Supermarkts im Athener Zentrum sowie an zwei Geldautomaten an der Alexandras Avenue bzw.
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