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Juni 2026 - GRIECHENLAND.NET

„Neuanfang für Griechenland“ nach den Spielen"

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Griechenland/Athen: Die erfolgreiche Durchführung der Olympischen Spiele kommt "einem Neuanfang für Griechenland" gleich. Das erklärte Premier Kostas Karamanlis gestern in einer Fernsehansprache. Er stellte fest, dass das Land die Welt "positiv überrascht" habe. Griechenland habe bewiesen, dass es sich "nach vorn bewegen" könne. Außerdem bedankte sich Karamanlis auch bei der griechischen Olympiamannschaft, "die uns überglücklich machte".
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Feierlich gingen die XXVIII. Olympischen Spiele in Athen zu Ende

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Griechenland/Athen: Über 70.000 Zuschauer, Sportler und Funktionäre feierten gestern im Athener Olympia-Stadion den Abschluß der XXVIII. Olympischen Sommerspiele. Inszeniert worden war die Abschlußfeier vom Choreographen Dimitris Papajoannou, der bereits die Eröffnungsveranstaltung in Szene gesetzt hatte. Athens Bürgermeisterin Dora Bakojanni übergab die Olympische Flagge an ihren Amtskollegen aus Peking, wo 2008 die nächsten Spiele abgehalten werden.
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200-Meter-Finale mit "Publikumshürden"

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Am Donnerstag abend (26.8.) hätte eine der großen Hoffnungen Griechenlands auf eine Goldmedaille in die Startlöcher gehen sollen. Doch Kostas Kenteris, Olympiasieger von Sydney im 200-Meter-Lauf, war abwesend. Der Verdacht gegen ihn, daß er einer Dopingkontrolle entgehen wollte, sowie ein mysteriöser Motorradunfall, durch den er und seine Sprinterkollegin Katerina Thanou sich für sechs Tage im Krankenhaus "abschirmen" konnten, führte dazu, dass beide ihre Akkreditierungen beim IOC deponieren mussten.
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Olympische Spiele tragen zur erhöhten Verschuldung bei

Die griechische Staatsschuld wuchs im zweiten Quartal des laufenden Jahres um 9,8 Prozent. Nach Angaben des Finanzministeriums stiegen die Gesamtschulden des Staates auf 195,74 Milliarden Euro. Dies entspricht ca. 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Im zweiten Quartal lagen die Schulden lediglich bei 178,19 Mrd.
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Olympia-Zuschauer sind sehr zufrieden

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Zufrieden mit der Sicherheit während der Olympischen Spiele zeigten sich 97,3 % der Olympia-Zuschauer; 96,8 % der nach Athen gereisten Ausländer sind von Griechenland beeindruckt und hegen gegenüber dem Land sehr positive Gefühle. 95 % der Olympia-Besucher sind mit der Arbeit der freiwilligen Helfer und des sonstigen Personals zufrieden, 93,8 % mit den Olympia-Anlagen und 81,8 % mit dem öffentlichen Personenverkehr: 29,4 % der Zuschauer benutzten den Bus, 24,2 % die U-Bahn, 16,8 % die S-Bahn, 8,2 % die Straßenbahn und 5,2 % waren mit dem Taxi unterwegs. Diese Umfrage wurde im Auftrag des Olympia-Vorbereitungskomitees Athoc 2004 durchgeführt, Details sollen nach dem Ende der Spiele veröffentlicht werden. 46 % der Befragten waren Griechen. Von den Ausländern, die befragt wurden, erklärten 56,3 %, dass sie ausschließlich wegen der Spiele gekommen seien.
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Tag der griechischen Frauen bei den Spielen

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Athanasia Tsoumbeleka, Chryssopigi Devetzi. Auch unter den Griechen hätten diese beiden Namen noch vor wenigen Tagen keine Konnotationen hervorgerufen. Die Erfolge dieser Athletinnen waren jedoch Balsam für die Doping-Fälle anderer Leichtathletik-Kollegen. Tsoumbeleka gewann am Montag überraschend Gold im 20 Kilometer Gehen und Devetzi holte Silber im Dreisprung. Völlig außer Rand und Band war auch die Frauenmannschaft im Basketball.
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Bundesinnenminister Schily und Berlins Bürgermeister Wowereit in Athen

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Um die Olympischen Spiele vor Ort zu verfolgen, hält sich der Innenminister der Bundesrepublik Deutschland, Otto Schily, bis einschließlich Dienstag in Athen auf. Schily, der in Deutschland auch für das Resort Sport zuständig ist, wird bei seinem Athen-Besuch nicht nur Wettkämpfe, sondern auch das Deutsche Haus, das Olympische Dorf und das deutsch-griechische Olympische Jugendlager besuchen. Gestern abend hatten Minister Schily und Botschafter Dr. Albert Spiegel die Sportlerinnen und Sportler zu einem eigens für das deutsche Team organisierten Empfang in die Residenz des Botschafters eingeladen. Schily wird in Athen u.
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Neuer Schock für griechische Olympia-Delegation

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Die griechische Sportwelt kommt zu keiner Atempause. Nach der Affäre um die Sprinterstarts Kostas Kenteris und Katerina Thanou schockierte die Nachricht vom Freitag, dass beim Bronzemedaillengewinner im Gewichtheben, Leonidas Sabanis, nach einem Dopingtest am Montag verbotene Substanzen festgestellt wurden. Sollte ein zweiter Test die Ergebnisse des ersten bestätigen, droht dem Olympioniken die Aberkennung der Medaille. Sabanis selbst beteuerte hingegen, dass er von keinen verbotenen Substanzen Gebrauch gemacht hätte, sondern nur von legalen Vitaminpräparaten. Die Staatsanwaltschaft untersucht unterdessen weiter den Fall Kenteris / Thanou.
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Doping-Affäre: Thanou und Kenteris nehmen nicht an den Spielen teil

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Die mutmaßliche Doping-Affäre um die griechischen Sprinter Kostas Kenteris und Katerina Thanou hat abermals eine überraschende Wende genommen: Die beiden Sportler haben sich freiwillig von den Olympischen Wettkämpfen zurückgezogen und ihre Akkreditierungen zurückgegeben. Damit zogen sie die Konsequenz aus den von ihnen versäumten Doping-Tests. Den Verzicht auf einen Olympia-Start hatten die beiden Athleten gleich nach der Anhörung durch den Disziplinarausschuss des IOC im Athener Hilton-Hotel bekannt gegeben. Kenteris teilte außerdem mit, daß er die Zusammenarbeit mit seinem Trainer, Christos Tzekos, beendet habe. Außerdem erklärte der Sprinter, daß er sich in den letzten vier Jahren insgesamt 30 Doping-Tests unterzogen habe.
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Rückkehr zum Geburtsort der Olympischen Spiele

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Im antiken Stadion von Olympia beginnen heute die Wettbewerbe der Kugelstoßer. Teilnehmen werden 45 Männer und 39 Frauen. Die Polizeidirektion der Präfektur Ilias, in der das antike Olympia liegt, hat bereits alle erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, damit die Kugelstoßwettbewerbe ein Erfolg werden. Um die antike Stätte nicht zu beschädigen, wurde auf technische Eingriffe im Stadion völlig verzichtet: Es wird weder künstliche Beleuchtung noch elektronische Anzeigetafeln geben. Heute nachmittag wird auch Premier Kostas Karamanlis im Stadion von Olympia erwartet, der die Wettbewerbe live verfolgen will.
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