Griechenland / Athen. Griechenlands Premierminister Kostas Karamanlis hat am Samstag im Rahmen seiner Rede auf der 74. Internationalen Thessaloniki Messe umfangreiche Sparpläne vorgestellt, mit denen er das Land im Falle eines Wahlsieges aus der schwierigen Wirtschaftslage führen will (siehe Foto). Hierzu gehören unter anderem drastische Kürzungen bei den öffentlichen Investitionen, ein Einfrieren der Löhne und Pensionen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie Veränderungen im Steuersystem. Die Rede, deren Inhalt im Vorfeld streng geheim gehalten worden war, wurde von politischen Beobachtern als die wichtigste in seiner Amtszeit als Premierminister bezeichnet.
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Griechenland / Athen / Thessaloniki. Zwei Anschläge ereigneten sich in den frühen Morgenstunden in Athen und Thessaloniki. Um 5.35 Uhr detonierte eine Autobombe vor der Athener Börse an der Athinon-Avenue (siehe Foto). Durch die Explosion entstanden Sachschäden im inneren und an den Fassaden des Gebäudes.
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Griechenland / Athen / Thessaloniki. Unbekannte verübten in der Nacht von Sonntag auf Montag Brandanschläge auf mehrere Fahrzeuge in Athen und Thessaloniki. Im Athener Stadtteil Neos Kosmos war ein Fahrzeug einer Security Firma betroffen. Weitere Pkw´s gingen in den Stadtteilen Patisia und Aspropyrgos sowie in der Piräos Straße in Flammen auf. Die Polizei ermittelt über den Vorfall in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.
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Zu neun Jahren Haft wurde Nikos Paläokostas vom Berufungsgericht für Strafprozesse von Thessaloniki verurteilt. Verurteilt worden war Nikos Paläokostas wegen eines Bankraubes in der Nationalbank in Veroia, den er im Jahre 2005 verübt hatte. Er soll damals mit einem Fahrrad geflüchtet sein. Der Angeklagte bestritt jeglichen Zusammenhang mit diesem Vorfall. Nikos Paläokostas ist der Bruder des berüchtigten Verbrechers Vasilis Paläokostas der Ende Februar aus dem Gefängnis von Korydallos zum zweiten Mal per Hubschrauber ausbrechen konnte.
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 Griechenland / Athen. Beim Internationalen Filmfestival in Thessaloniki hat der japanische Regisseur Takeshi Kitano für seinen Film „Achilles and the Tortoise" den „Goldenen Alexander" erhalten. Der Film handelt vom Kampf eines Mannes, als Künstler in der heutigen Gesellschaft zu „überleben" und seine eigene persönliche Einstellung dazu zu finden. Der Film ist Teil seiner Trilogie, die den Namen „Künstlerischer Selbstmord" trägt. Aufgezeigt werden die Schwierigkeiten von Künstlern, Fuß zu fassen und respektiert und anerkannt zu werden.
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