Baubeginn der TAP: „Neue Ära für das Land“

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Baubeginn der TAP: „Neue Ära für das Land“

Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Dienstag in der nordgriechischen Metropole Thessaloniki anlässlich des Beginns der Bauarbeiten der Transadriatischen Pipeline (TAP) an einer Festveranstaltung teilgenommen. Anwesend gewesen sind Politiker aus jenen Partnerstaaten, die am Projekt beteiligt sind: Albanien, Italien, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei.
In seiner Rede sprach Ministerpräsident Tsipras von einer „Neuen Ära für Griechenland“. Er brachte die „große Bedeutung“ des Projektes „sowohl für Griechenland als auch für die Region“ zum Ausdruck. Durch den Bau der TAP würde die „Energie-Charta Europas verändert“ und Griechenland werde zu einer Energie-Drehscheibe. Das griechische Regierungsoberhaupt zeigte sich optimistisch, dass durch die Realisierung der TAP noch weitere Investitionen ins Land geholt werden könnten.


Durch das Projekt werden in Griechenland bis zu 8.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Investiert werden 1,5 Milliarden Euro. Die Pipeline wird Erdgas von Aserbaidschan aus, über die Türkei, Griechenland und Albanien sowie über die Adria nach Italien und von dort aus weiter nach Westeuropa transportieren. Durch Abzweigungen werden auch andere Balkanländer, wie etwa Bulgarien, Kroatien und Montenegro Erdgas aus Aserbaidschan beziehen. Die TAP wird voraussichtlich Ende 2019 oder Anfang 2020 den Betrieb aufnehmen. (Griechenland Zeitung / eh)

Unsere Abbildung (© Eurokinissi) zeigt Ministerpräsident Alexis Tsipras (l.) in Thessaloniki während der Festveranstaltung anlässlich des Beginns der Arbeiten für das TAP-Projekt.

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