Spitzentreffen in Nikosia: Zusammentun Griechenlands, Zyperns und Israels Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während des Gipfeltreffens Staats- und Regierungschefs Griechenlands, Zyperns und Israel am Dienstag in Nikosia. V.l.n.r.: Benjamin Netanjahu, Nikos Anastasiadis, Alexis Tsipras Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während des Gipfeltreffens Staats- und Regierungschefs Griechenlands, Zyperns und Israel am Dienstag in Nikosia. V.l.n.r.: Benjamin Netanjahu, Nikos Anastasiadis, Alexis Tsipras

Am Dienstag hat ein Dreiländertreffen zwischen Griechenland, Zypern und Israel in Nikosia stattgefunden. Daran haben sich die Staats- und Regierungschefs Alexis Tsipras (Griechenland), Nikos Anastasiadis (Zypern) und Benjamin Netanjahu (Israel) beteiligt.  
Es war das vierte dieser Art. Ziel dieser Unterredungen ist eine strategische Zusammenarbeit der drei Mittelmeerländer. In erster Linie geht es um die „Eastern Mediterranean Pipeline“ (EastMed). Diese soll Erdgas von Israel über Zypern und Griechenland auf das europäische Festland transportieren. Man einigte sich darauf, dieses Projekt noch in diesem Jahr vertraglich unter Dach und Fach zu bringen.


Ein weiteres Projekt ist der „EuroAsia Interconnector“. Hierbei handelt es sich um eine elektronische Verbindung per Unterwasserkabel für Energie- und Datenübertransport.
Nach Beendigung des Treffens stellte Griechenlands Premier Tsipras fest, Wunsch der drei Regierungen sei es, das Mittelmeer „zu einem Meer des Friedens, der Stabilität und der Zusammenarbeit zu gestalten“. Dadurch solle u. a. auch Wohlstand innerhalb der eigenen Grenzen sowie bei den Nachbarländern geschaffen werden.
Vereinbart wurden Kooperationen zwischen Griechenland, Zypern und Israel auch in den Bereichen erneuerbare Energiequellen, Bekämpfung der Meeresverschmutzung sowie Spitzentechnologien.
Tsipras erörterte, dass auch der Tourismus ein wichtiger Faktor der guten Zusammenarbeit etwa zwischen Griechenland und Israel sei. Rund 500.000 Israelis würden jährlich in Griechenland ihren Urlaub verbringen.  
Besprochen wurden bei der Konferenz auch die Entwicklungen in Syrien sowie die Zypernfrage. (Griechenland Zeitung / eh)


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