Billigflieger Ryanair will weniger Destinationen in Hellas ansteuern Tagesthema

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Die Fluggesellschaft Ryanair schraubt ihre Aktivitäten in Griechenland um 40 % zurück; auf dem Athener internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos“ sogar um 60 %.

Das wurde in dieser Woche bekannt gegeben. Demnach würden in der kommenden Wintersaison – sprich: vom 29. Oktober bis Ende März – von Athen aus nur noch zehn Destinationen angeflogen und nicht wie bisher 29, hieß es aus der Unternehmenszentrale. Erklärt wird weiterhin, dass der größte Airport des Landes dadurch Gewinneinbußen in Höhe von 200 Millionen Dollar hinnehmen müsse. Außer der griechischen Hauptstadt werden in diesem Winter nur noch Thessaloniki und Chania auf Kreta von Ryanair angeflogen.
Grund dafür seien die hohen Flughafen-Gebühren, die trotz intensiver Anstrengungen offenbar nicht verhandelbar seien. Der Geschäftsführer von Ryanair Eddie Wilson deutete in einem Interview gegenüber dem Nachrichtenportal Capital.gr an, dass die griechische Regierung seiner Ansicht nach keine Versuche unternehme, den Tourismus auch im Winter anzukurbeln. Das Gegenteil sei der Fall. Deshalb werde die Gesellschaft ihre Aktivitäten in den kommenden Monaten in andere konkurrierende Mittelmeerländer verlegen, wie etwa nach Italien, Portugal und Spanien. Dort wolle man das Flugaufkommen um 17 bis 21 % verstärken.
Ryanair hat mit 7 % – nach Aegean (38 %) und Sky Express (15 %) – den drittstärksten Anteil an der Flugbranche in Griechenland. (Griechenland Zeitung / eh)

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