Athen hält am Dialog und am internationalen Recht fest Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt Premier Mitsotakis während einer Veranstaltung der griechischen Marine. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt Premier Mitsotakis während einer Veranstaltung der griechischen Marine.

Während einer Veranstaltung der griechischen Marine brachte Regierungschef Kyriakos Mitsotakis in der vorigen Woche anlässlich der Indienststellung eines neuen Kriegsschiffes die Meinung zum Ausdruck, dass Griechenlands Grenze „hellblau und nicht grau“ sei.

Gemünzt war dieses Feststellung auf das immer aggressivere Vorgehen der Türkei in der Ägäis, wobei von angeblichen „Grauzonen“ die Rede ist. Dieser von Ankara benutze Begriff bezieht sich auf Inseln, deren Souveränität aus türkischer Sicht nicht klar definiert sei. Mitsotakis bedankte sich in seinen Ausführungen bei den Angehörigen der Marine für deren Einsatz und wiederholte die Auffassung, dass „derjenige, der im 21. Jahrhundert die Grenzen verletzt, bestraft wird“.
Im Rahmen eines Treffens mit der EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen machte der Regierungschef deutlich, dass Athen auf einem Dialog sowie am internationalen Recht festhalte.
Außenminister Nikos Dendias erklärte im Rahmen eines Interviews, dass die Statements aus Ankara „von Tag zu Tag radikaler werden“. Er schätzte ein, dass die türkische Seite offenbar besorgt sei, weil Griechenland militärisch gestärkt wurde und seine „geostrategischen Partnerschaften“ untermauere. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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