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Günstige Bedingungen für eine Rückgabe der Elgin-Marbles

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Der Zeitpunkt, um die Elgin-Marbles vom British Museum zurück nach Athen zu bringen, sei gekommen. Diese Auffassung vertrat Premierminister Kyriakos Mitsotakis in einem Gespräch mit der britischen Zeitung „Sunday Times“, das am Wochenende veröffentlicht wurde.

Das Thema werde er mit seiner britischen Amtskollegin Liz Truss während eines offiziellen Besuches in London besprechen.
Der Regierungschef schätzte u. a. ein, dass sich das Klima im Vereinigten Königreich in dieser Frage verändert habe. So etwa bezog er sich auf eine Umfrage, laut der sechs von zehn der Befragten (59 %) für die Rückkehr dieser einzigartigen Kunstschätze nach Athen sind. Nur etwa 18 % wollen hingegen, dass diese in London bleiben und die übrigen Befragten haben keine Meinung dazu.
In dem Interview wird auch auf den Griechenland-Bezug des britischen Königs Charles III. eingegangen. In der Vergangenheit hatte er – damals noch als Kronprinz – von seinem „griechischen Erbe“ gesprochen und festgestellt, dass es „das Land seines Großvaters und der Geburtsort seines Vaters ist“. Außerdem hat der jetzige König mehrfach und begeistert die Mönchrepublik auf dem Heiligen Berg Athos in Nordgriechenland besucht.
Bei den sogenannten Elgin-Marbles handelt es sich um den Fries des Parthenon der Athener Akropolis. Sie wurden auf Befahl des damaligen britischen Botschafters im Osmanischen Reich Lord Elgin zwischen 1799 und 1803 demontiert und später an das British Museum verkauft. Damals schon hatten zeitgenössische Intellektuelle offen von „Raub“ und „Beschädigungen des Parthenon“ gesprochen. (Griechenland Zeitung / eh) 

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