Am Sonntag (23.8.) hat eine Verlegung griechischer Patriot-Raketensysteme von der Insel Karpathos nach Souda auf Kreta begonnen. Das berichtet u. a. die griechische Nachrichtenseite NEWS24/7. Hintergrund seien Drohungen aus dem Iran gegen US-Stützpunkte, die in Europa stationiert sind – dazu gehört auch die Basis bei Souda.
Regierungssprecher Pavlos Marinakis bestätigte gegenüber NEWS24/7, dass sich Griechenland nicht in den Krieg mit dem Iran hineinziehen lasse. Die Nachrichtenseite bezieht sich außerdem auf Quellen aus dem Verteidigungsministerium, wonach sich weiterhin vier Kampfjets des Typs F-16 und die Fregatte Nikiforos Fokas auf bzw. in den Gewässern vor Zypern befinden. Anfang März wurde auf der Insel ein Angriff mit einer Drohne auf einen dortigen britischen Militärstützpunkt durchgeführt.
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Die Nachrichtenseite Newsbomb schrieb hingegen, dass Verteidigungsminister Nikos Dendias in Betracht ziehe, dem griechischen Regierungsrat für Außen- und Verteidigungspolitik die Rückführung einer Patriot-Einheit aus Saudi-Arabien nach Griechenland vorzuschlagen.
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Aufgestellt wurden sie dort im Jahr 2021 im Rahmen einer bilateralen Verteidigungs-Kooperation.
Diese Einheit hat insgesamt vier ballistische Raketen und drei unbemannte Drohnen (UAV) abgefangen und unschädlich gemacht. Die Flugkörper sollen demnach aus dem Iran sowie aus dem Jemen gestartet worden sein und hatten Energieanlagen im Westen Saudi-Arabiens zum Ziel gehabt. (Griechenland Zeitung / eh)