Griechenland rüstet seine Marine weiter auf. Im September soll eine Vereinbarung über den Kauf von zwei italienischen Fregatten unterzeichnet werden. In den kommenden Monaten werden weitere bereits bestellte Fregatten aus Frankreich in Griechenland erwartet.
Am 8. September soll in Rom eine Durchführungsvereinbarung (Implementing Arrangement) zwischen Griechenland und Italien unterzeichnet werden. Damit soll der Erwerb von zwei gebrauchten FREMM-Fregatten der Bergamini-Klasse offiziell besiegelt werden. Bei der Unterzeichnung werden der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias, sein italienischer Amtskollege Guido Crosetto sowie die Marinechefs beider Länder anwesend sein. Ein Kooperationsmemorandum wurde bereits Ende September 2025 in Italien unterzeichnet.
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Mit der Durchführungsvereinbarung werden vor allem die rechtlichen, finanziellen und technischen Bedingungen für den Kauf der beiden Fregatten festgelegt. Griechenland legt Wert auf ein Einbinden griechischer Unternehmen und Werften in die Wartungsarbeiten und die Anpassung bzw. Integration neuer Systeme in die Schiffe.
Danach soll Athen im ersten Halbjahr 2028 die Carlo Bergamini erhalten, die der Zeitung Naftemporiki zufolge am 29. Mai 2013 in Dienst gestellt wurde, und in den ersten sechs Monaten 2029 die Virginio Fasan. Ihre Indienststellung erfolgte am 19. Dezember 2013.
Athen hält sich vertraglich die Möglichkeit offen, zwei weitere Fregatten von Italien zu erwerben.
Unterdessen wird die Fregatte „Nearchos“, der Nachrichtenseite newsit.gr zufolge, voraussichtlich bis Ende Oktober in Griechenland erwartet. Dabei handelt es sich um ein neugebautes Kriegsschiff der französischen Belharra-Klasse. Bis Ende 2026 soll auch die Fregatte „Formion“ in Griechenland eintreffen. Bis Ende 2028 soll schließlich noch eine vierte Fregatte dieser Bauart von Frankreich nach Griechenland geliefert werden: die „Themistoklis“.
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Bereits im Januar ging im Hafen von Salamina die Fregatte „Kimon“ der Belharra-Klasse, die in Frankreich produziert wurde, vor Anker.
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(Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)