Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz will sich gemeinsam mit den dreizehn Regionen und den Gemeinden auf mögliche Überschwemmungen in den kommenden Monaten vorbereiten. Vor allem nach verheerenden Waldbränden in den Sommermonaten fehlt die benötigte Vegetation, die Regenwasser aufnehmen und zurückhalten kann.
Nach mehreren verheerenden und tödlichen Waldbränden in diesem Sommer wollen sich die griechische Regierung, Regionen und Gemeinden jetzt auf mögliche Überschwemmungen im Winter vorbereiten. In den Vordergrund rücken vor allem Gebiete, die in den vergangenen Jahren von Waldbränden betroffen waren, da dort die natürliche Vegetation durch die Brände weitgehend verloren gegangen ist.
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Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz fordert die griechischen Regionen in einem Schreiben dazu auf „unverzüglich die Kontrolle und, sofern erforderlich, die vorbeugende Reinigung der Fluss- und Bachbetten vorzunehmen“. Zudem sollen Hochwasserschutzanlagen und Regenwasserableitungsnetze instandgehalten werden. Besonderes Augenmerk wird auf die Reinigung und Instandhaltung von Einlaufschächten, Gittern und Leitungen des Regenwasserableitungsnetzes gelegt. Vor allem in Städten sollen diese Arbeiten auch nach starkem Regen wiederholt werden.
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Besondere Bedeutung kommt der Ermittlung und Kartierung von Bereichen mit erhöhter Gefährdung zu. Regionen und Gemeinden werden dabei aufgefordert, innerhalb der nächsten zwei Wochen entsprechende Verzeichnisse mit kartografischer Darstellung zu erstellen. Dabei soll besonderes Augenmerk auf Stellen gelegt werden, an denen das Straßennetz Wasserläufe kreuzt, sowie auf höhengetrennte Verkehrsknotenpunkte und Querungen. Die entsprechenden Daten werden der Griechischen Polizei übermittelt, damit sie bei der Planung verkehrspolizeilicher Maßnahmen im Falle schwerer Unwetter berücksichtigt werden können.
Aus dem Schreiben des Ministeriums wird deutlich, dass eine „rechtzeitige Vorbereitung und Prävention von entscheidender Bedeutung für den Schutz der Bevölkerung sein können, falls es zu Überschwemmungen kommt“. (Griechenland Zeitung / eh)