Westmakedonien ist die einzige Region Griechenlands, ohne Zugang zum Meer. Ende August hielten sich Tourismusministerin Kefalogianni und Staatssekretärin Karamanli separat im Nordwesten des Landes auf, um für einen Urlaub „in den Bergen, sowie an Seen und Flüssen“ zu werben.
Ende August hat Tourismusministerin Olga Kefalogianni der Stadt Kastoria im Nordwesten Griechenlands einen offiziellen Besuch abgestattet. Dabei betonte sie, dass „der Tourismus ein Motor für den Übergang Kastorias zu einem neuen, nachhaltigen Entwicklungsmodell ist“. Der Besuch der Ministerin war in eine größere Tour durch Nordgriechenland eingebettet, in der die Entwicklungsperspektiven der Region hervorgehoben werden sollten. Kastoria sei dabei eine Destination mit großen Möglichkeiten für den Ausbau des Tourismus. Dies betreffe etwa den Berg-, Kultur-, Agrar- und religiösen Tourismus.
Nicht zuletzt hob die Politikerin die Bedeutung der Weiterentwicklung des Flughafens von Kastoria sowohl für Inlands- als auch für Direktflüge mit Auslandsdestinationen hervor. Dies werde die Wachstumsperspektive für die Gegend um den Orestiada-See (auch Kastoria-See) in Westmakedonien weiter stärken, so Kefalogianni.
Ebenfalls nach Westmakedonien, konkret nach Kozani, war in diesen Tagen auch die Staatssekretärin im Tourismusministerium Anna Karamanli gereist. Auch sie sprach von einem nachhaltigen Wachstum durch den Tourismus. Zu den Wettbewerbsvorteilen der Region zählten etwa die gesamte Natur mit ihren Bergen, Flüssen und Seen, aber auch das religiöse Erbe, die lokale Gastronomie und nicht zuletzt auch exzellente Weine. Karamanli wies darauf hin, dass Westmakedonien die einzige Region Griechenlands sei, die nicht unmittelbar an das Meer grenze. Dafür habe sie aber zum Beispiel die Prespa-Seen, das Pindos-Gebirge und den Aliakmonas-Fluss zu bieten. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)