Die Parlamentsimmunität von Afroditi Latinopoulou im Europaparlament soll aufgehoben werden. Grund dafür sind Vorwürfe wegen möglicher gefälschter Unterschriften in der Gründungserklärung ihrer rechtspopulistischen Partei „Foni Logikis“.
Dies betreffe etwa auch die Finanzierung der Partei. Benötigt wurden dafür Unterschriften von 200 Bürgern, die das griechische Wahlrecht genießen.
Latinopoulou äußerte sich in den Sozialen Medien zu dem Vorfall und wies darauf hin, dass auch die konservative Regierungspartei Nea Dimokratia und die rechtspopulistischen Partei Griechische Lösung für die Aufhebung ihrer Parlamentsimmunität gestimmt hätten. Damit wollte sie andeuten, dass frühere Vorwürfe, wonach sie eng mit diesen Parteien kooperiert haben soll, völlig aus der Luft gegriffen seien.
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Die 1991 in Thessaloniki geborene Politikerin begann ihre Karriere als Tennisspielerin und arbeitete später als Trainerin in dieser Sportart. Sie gründete die Partei Foni Logikis (Stimme der Logik), durch die sie ins Europaparlament gewählt wurde. Ihre politische Karriere hatte sie in der Jugendorganisation der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia begonnen; ihre politischen Positionen gelten als stramm nationalistisch. Die studierte Juristin ist u. a. Mitglied der Athener Anwaltskammer. (Griechenland Zeitung / eh)