Eine Gruppe unbekannter Personen ist am Sonntagabend in die Station der Verkehrspolizei von Korinth eingedrungen und hat anschließend vor dem Gebäude etwa 1.000 Strafzettel verbrannt. Die Polizei beschuldigt etwa 20 Mitglieder der Bürgerbewegung „Den plirono“ – „Ich zahle nicht“ für den Vorfall. Ausgestellt waren die Strafzettel gegen Personen, die sich weigerten, die Mautgebühren zu zahlen. Seitens der Bewegung „Den plirono“ hieß es, dass man lediglich Gespräche mit dem Leiter der Polizeistation geführt habe.
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Montag, 11. April 2011 16:43

Zwei Tote nach Streit um Altmetall P

Am Freitagnachmittag wurden zwei Pakistanis getötet und drei weitere Personen verletzt, als sie auf der Deponie von Fyli bei Athen nach verwertbaren Materialien und vor allem Altmetall suchen wollten. Die Männer wurden von einer Gruppe Roma bemerkt, die in einer provisorischen Unterkunft am Rande der Deponie kampierte. Die Roma, die traditionell den Altstoffhandel kontrollieren, versuchten die Pakistanis mit Flinten zu vertreiben. In dem daraufhin ausbrechenden Streit wurden die beiden Männer im Alter von ungefähr 40 und 20 Jahren getötet und die anderen drei Personen verwundet. Etwas später setzte eine Gruppe Pakistanis als Rache die Hütte der Roma in Brand.
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Griechenland / Athen. Ein Strafverfahren gegen ein mögliches Verbrechen will die wirtschaftliche Abteilung der Staatsanwaltschaft gegen 14 Rechnungsprüfer einleiten. Diese sollen in den Jahren zwischen 2003 und 2008 Geldbußen von Firmen gestrichen oder reduziert haben. Dadurch soll der Staat große wirtschaftliche Verluste erlitten haben.
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Donnerstag, 27. Januar 2011 15:59

Weiterer mutmaßlicher Terrorist festgenommen P

Im nördlichen Athener Vorort Nea Kifissia wurde am Mittwoch ein 24jähriger wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in der Terrorgruppe „Bande der Feuerzellen“ verhaftet. Gegen den Verdächtigen liefen zwei Haftbefehle. Er soll sich auch an einer Aktion mit Briefbomen beteiligt haben, die im November 2010 an zahlreiche Adressen, darunter auch an das Bundeskanzleramt in Berlin versandt wurden. Zum Zeitpunkt der Festnahme hatte der junge Mann eine  9mm-Handfeuerwaffe, mindestens 30 Schuss Munition und eine Handgranate in seinem Besitz. Er soll noch heute dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.
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Griechenland / Athen. Der seit 11 Monaten arbeitende parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Siemens-Affäre ist zu einem Abschluss gekommen. Am Montagabend wurde der entsprechende Bericht dem Parlamentspräsidenten übergeben. Gefordert wird darin eine weitere Untersuchung gegen fünf frühere Minister der PASOK und sieben frühere Minister und Staatssekretäre der Nea Dimokratia. Der Ausschuss setzte sich einstimmig für eine weitere Aufhellung der Affäre ein.
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