Eine Fusion zyprischer Bankfilialen in Griechenland mit der griechischen Piräus Bank ist am Dienstag erfolgreich zu Ende gegangen. Wie es heißt, seien die Einlagen gesichert. Über mögliche Auswirkungen der Zypernkrise auf die Lage in Griechenland berieten Politiker in Athen. Die Fusion der in Griechenland ansässigen Filialen von drei zyprischen Banken mit der Piräus Bank wurde am Dienstag unter Dach und Fach gebracht. Damit ist die Piräus Bank mit Aktiva von 95 Milliarden Euro nach der National Bank (100 Milliarden Euro) die zweitstärkste Bank Griechenlands.
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Die zyprische Fluggesellschaft Cyprus Airways hat die Anzahl ihrer Flüge zwischen Athen und Thessaloniki seit dem vergangenen Sonntag von einen auf drei pro Woche erhöht. Auch Flüge zwischen der nordgriechischen Metropole und Heraklion auf Kreta werden nun täglich stattfinden. Dreimal wöchentlich, jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag gibt es nun auch Flüge zwischen Thessaloniki und der Urlaubsinsel Rhodos. In Kürze sollen auch Charterflüge zwischen Thessaloniki und anderen europäischen Städten stattfinden. Ein entsprechendes Flugzeug befindet sich bereits auf dem Flughafen „Makedonia“ in der nordgriechischen Metropole.
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Griechenlands neuer Außenminister Evangelos Venizelos stattet am Freitag seinen ersten offiziellen Auslandsbesuch in der Republik Zypern ab. Dort wird er sich mit dem Zypernpräsidenten Nikos Anastasiadis, dem Parlamentspräsidenten Jannakis Omirou und dem Außenminister Ioannis Kasoulidis sowie mit den Vorsitzenden aller im Parlament vertretenden Parteien treffen. Auch wird er vom Erzbischof Zyperns Chrysostomos II. empfangen. Traditionelle führt die erste Auslandsreise der griechischen Außenminister stets nach Zypern, was die engen politischen Beziehungen beider Länder unterstreichen soll.
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In Kirgisistan soll einer der Beteiligten der Ermordung von Tassos Isaak und Solomos Solomou festgenommen worden sein. Die Tat ereignete sich bereits im August 1996. Damals war der 24-jährige Zypriote Isaak bei einer Protestkundgebung der griechischen Zyprioten gegen die türkische Seite in der Nähe von Famagusta zu Tode geprügelt worden, als er einem anderen Demonstranten zu Hilfe eilte. Drei Tage später wurde sein 26-jähriger Cousin Solomos Solomou von türkischen Scharfschützen erschossen. Er war mit anderen an den Tatort gekommen, um Kränze für Isaak niederzulegen, drang aber in die Tote Zone vor und versuchte auf einen türkischen Fahnenmast zu klettern.
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Die Türkei will sich während der Amtszeit Zyperns in der EU-Präsidentschaft von Juli bis Dezember 2012 an den Aktivitäten der Europäischen Institutionen nicht beteiligen. Dies kündigte am Donnerstag der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem finnischen Amtskollegen Jyrki Katainen in Ankara an. Katainen stellte seinerseits fest, dass sich die Türkei und die Europäische Union in Zukunft treffen würden. Dies sei „unabhängig davon, welches Land die rotierende EU-Ratspräsidentschaft ausübt“.
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