Der Minister für Migrationspolitik Dimitris Vitsas besucht am Montag und Dienstag (26. und 27.11.) in Drama, Alexandroupolis und Kavala Einrichtungen, in denen Asylsuchende untergebracht sind. Im Vorfeld gab er am Montag dem regierungsnahen Radiosender „Sto Kokkino“ in der nordgriechischen Stadt Thessaloniki ein Interview.

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Die Bemühungen, Flüchtlinge von den Inseln der Ägäis auf das griechische Festland umzusiedeln, werden forciert. Zwischen dem 16. Oktober und dem 10. Dezember sind 5.701 Asylsuchende in Unterkünfte auf dem griechischen Festland umquartiert worden. Allein von der Insel Lesbos wurden 3.589 Menschen umgesiedelt.
Am Mittwochmorgen sind weitere 183 Flüchtlinge von den Inseln Chios und Lesbos im Hafen von Piräus angekommen. Sie werden in Unterkünften in Attika wohnen.

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Vor zahlreichen Journalisten hat Migrationsminister Jannis Mouzalas am Mittwoch im Innenministerium eine Pressekonferenz gegeben. Thema ist die Lage der Flüchtlinge in Griechenland angesichts der bevorstehenden Wintermonate gewesen.

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Im Flüchtlingslager „Moria“ auf der Insel Lesbos in der Nordägäis ist Donnerstagnacht ein Brand ausgebrochen. Eine 60jährige Kurdin aus dem Irak und ihr 6jähriger Enkelsohn sind dabei ums Leben gekommen. Ihre 25jährige Schwiegertochter und ein weiteres Kind im Alter von etwa vier Jahren wurden mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus in Athen gebracht. Es gab mindestens sechs weitere Verletzte, die entweder Brandwunden oder Atembeschwerden aufwiesen.
Das Feuer war im Zelt der Familie ausgebrochen, als die Großmutter Essen kochen wollte. Dabei ist eine Kartusche, die den Kocher mit Gas versorgte, explodiert. Das Feuer breitete sich schnell aus. Im Lager kam es daraufhin zu Unruhen. Schließlich sah sich die Polizei zum Eingreifen gezwungen.

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Das frühere Flüchtlingslager im attischen Amygdaleza hat am heutigen Mittwoch seine Tore wieder geöffnet. Es soll als geschlossenes Aufnahmezentrum Familien von Immigranten bzw. Flüchtlingen beherbergen, die freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren möchten. Zuvor müssen die betroffenen Personen einen eventuell gestellten Asylantrag rückgängig machen. Anschließend müssen die jeweiligen Botschaften für sie neue Reisepässe bereitstellen, dann können sie repatriiert werden. Das Verfahren soll im Schnitt 15 Tage dauern. 

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