Die Band der Griechischen Streitkräfte hat am Montag (31. Dezember) dem Staatpräsidenten Prokopis Pavlopoulos die traditionellen Weihnachtskantaten „Kalanta“ vorgetragen. In einer Ansprache würdigte das Staatsoberhaupt die Arbeit des Militärs. Es schütze nicht nur griechisches Territorium, sondern auch die EU-Grenzen.

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Noch heute gibt es Kinder, die in Grüppchen am Vorabend des Weihnachtfestes, am 24. Dezember, von Tür zu Tür ziehen und fragen: „Na ta poume“? Dürfen wir sie singen? Gemeint sind die Kalanda, die griechischen Weihnachtslieder, Vorboten der Christi Geburt.

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Das Hochfest der Epiphania hat im christlichen Dogma eine große Bedeutung. Es symbolisiert die Wiedergeburt des Menschen. Bis ins 4. Jahrhundert hinein feierte man nicht den 1. Januar als Jahresbeginn, sondern den 6. Januar. In Griechenland ist dieser Tag der eigentliche Höhepunkt der Weihnachtszeit. Während man in den Westkirchen inzwischen hauptsächlich der Ankunft der „Drei Weisen aus dem Morgenland“ an der Geburtsstätte Jesu gedenkt, wird der 6. Januar in der Ostkirche und somit auch in der Griechisch-Orthodoxen Kirche als Tag der Taufe Christi und der Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gefeiert. Man bezeichnet dieses Datum auch als Tag der Feier des Lichts. Außerdem soll das Eis zu schmelzen beginnen und die Kälte abnehmen. Dem Volksglauben nach sollen sich an diesem Tag die Himmel öffnen und alle Wünsche in Erfüllung gehen. In manchen Regionen stellen die Mädchen deshalb Basilikumtöpfe auf und durchwachen die Nacht. Wenn sich der Himmel gegen Morgengrauen öffnet, soll dann die Pflanze erblühen.

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