Griechenland Zeitung - Nachrichten / Politik

Ehemalige Flüchtlingsunterkunft Krebspatienten beherbergen

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Eine inzwischen heruntergekommen ehemaligen Wohnanlage aus den 30er Jahren für Flüchtlinge, in der Athener Alexandras-Avenue, soll möglicherweise in eine Unterkunft für Krebspatienten und deren Verwandte umgewandelt werden. Dieses Projekt gab gestern Gesundheitsminister Dimitris Avramopoulos dem Parlament bekannt. Vorher wird der Vorschlag für die Neuverwendung dieses Gebäudes von der „Gesellschaft zur Verwaltung öffentlicher Immobilien" noch eingehend geprüft. Weiterlesen ...

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Schelte für britischen Diplomaten wegen Zypern-Abkommen

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Der britische Botschafter Simon Gass wurde gestern ins Außenministerium in Athen zitiert. Grund ist Griechenlands Missfallen über ein Abkommen, das London mit dem türkisch besetzten Teil von Nordzypern abgeschlossen hat. Darin ist von der „Türkischen Republik von Nordzypern" (TRNC) die Rede. Die TRNC wird nur von der Türkei anerkannt. Weiterlesen ...

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Außenministerin Bakojanni trifft türkischen Amtskollegen

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Mit ihrem türkischen Amtskollegen Ali Babacan traf sich Außenministerin Dora Bakojanni gestern Abend in Ankara. Anlass für die Begegnung war die Zusammenkunft des Rates der Außenminister der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit der Schwarzmeer-Anrainer, dem auch Griechenland angehört. Nach dem Treffen sprach Bakojanni von „dynamischen griechisch-türkischen Beziehungen". Es gebe ein Fenster, um die bilateralen Beziehungen im kommenden Jahr noch weiter auszubauen als auch für die europäische Perspektive der Türkei. Die beiden Politiker sprachen darüber hinaus über mögliche Termine für einen Besuch Babacans in Athen sowie eines Besuches von Premier Kostas Karamanlis in Ankara. Weiterlesen ...

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Erzbischof Christodoulos betritt wieder griechischen Boden

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Nach mehr als zwei Monaten betrat Erzbischof Christodoulos heute Mittag wieder griechischen Boden. Empfangen wurde der Erzbischof auf dem Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos" von einer Delegation von Kirchenoberhäuptern. Diese begleiteten ihn bis zu seinem Zuhause in im Athener Stadtteil Psychiko. Der an Krebs erkrankte Erzbischof plant am kommenden Sonntag, der zugleich der griechische Nationalfeiertag ist, die Messe in der Metropolis-Kirche im Zentrum von Athen selbst zu zelebrieren. Bedingung sei lediglich, dass die ihm betreuenden Ärzte ihr Einverständnis dazu erteilen. Weiterlesen ...

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Außenministerin Bakojanni traf türkischen Präsidenten Abdullah Gül

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Eine kurze Begegnung hatte Außenministerin Dora Bakojanni heute Mittag mit dem türkischen Präsidenten Abdullah Gül. Anlass war das 17. Treffen des Rates der Außenminister der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit der Schwarzmeer-Anrainer. Gül übermittelte dem Gast aus Griechenland seine herzlichsten Grüße an Staatspräsidenten Karolos Papoulias sowie an Premier Kostas Karamanlis. Er brachte den Wunsch zum Ausdruck, mit Griechenland weiterhin im engen Kontakt zu bleiben, um die griechisch-türkischen Beziehungen weiter auszubauen. Weiterlesen ...

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Ex-PASOK-Vorsitzender Kostas Simitis interveniert

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Einen Vortrag zum Thema „Ein Neuanfang für die Europäische Union ist möglich" hielt der frühere Premier und Ex-PASOK-Vorsitzende Kostas Simitis gestern Abend an der Universität in Oxford. Antworten auf die innerparteilichen Probleme wollte Simitis in der anschließenden Diskussion nicht geben. An den Wahlen des neuen Parteiführers am 11. November, so Simitis, werde er sich auf jeden Fall beteiligen. Während einer vorangegangenen Diskussionsrunde am Institut für Wirtschaftswissenschaften in London hatte sich Simitis angesichts der Tatsache, dass bei diesen innerparteilichen Wahlen nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Freunde der PASOK ihre Stimme abgeben dürfen, irritiert gezeigt. Weiterlesen ...

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Athen und Nikosia besorgt über britisches Abkommen mit Nordzypern

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Für Proteste aus Athen und Nikosia an die Adresse Londons sorgte ein Kooperationsabkommen, das der britische Premier Gordon Brown mit dem Führer der türkischen Volksgruppe auf Zypern, Talat, beschlossen hat. In diesem Abkommen wird der seit 1974 von türkischen Truppe besetzte Nordteil Zypern unter dem Titel „Türkische Republik von Nordzypern" angeführt. Das Abkommen sieht u.a. eine finanzielle Unterstützung für die türkischen Zyprioten sowie den Ausbau der Handelsbeziehungen mit Großbritannien vor. Weiterlesen ...

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Spannungen in den Reihen der PASOK nehmen weiter zu TT

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Verbale Auseinandersetzung zwischen Anhängern des PASOK-Vorsitzenden Giorgos Papandreou und dem Mitbewerber um dieses Amt, Evangelos Venizelos, werden in den letzten Tagen immer stärker. Angesichts der Bemerkung des früheren PASOK-Ministers Thodoros Pangalos, dass die PASOK „keinen Duce und keinen Führer\" nötig habe, reichte der Beraterstab von Venizelos eine schriftliche Beschwerde bei der Partei ein. Ein Sprecher von Venizelos stellte fest, dass das Lager um den Parteivorsitzenden Papandreou „absichtlich Streit\" suche, um die schwere Wahlniederlage am 16. September „vergessen zu machen\". In einer Rede, die Venizelos in Rethymno auf Kreta hielt, meinte er, dass er „Angriffe, Beschimpfungen und beleidigende Kommentar satt\" habe. Weiterlesen ...

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Kostas Simitis sieht Lösungsmöglichkeiten für Krise innerhalb der PASOK

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„Die PASOK befindet sich tatsächlich in einer Krise, doch innerhalb dieser Krise finden sich auch Lösungen." Das sagte heute der frühere PASOK-Vorsitzende und Regierungschef Kostas Simitis während einer Veranstaltung in London. Außerdem bemerkte er, dass er die PASOK mit gegründet habe und auch weiterhin Mitglied bleibe. In dieser Phase, so Simitis, „schreibe ich Bücher und halte Vorträge". Weiterlesen ...

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Erzbischof Christodoulos kehrt heim nach Griechenland

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Am Freitag kehrt Erzbischof Christodoulos nach zweimonatiger Abwesenheit nach Griechenland zurück. Am Sonntag, dem griechischen Nationalfeiertag, wird der Erzbischof wahrscheinlich die zentrale Messe in der Metropolis-Kirche in Athen zelebrieren. Aus Kreisen, die dem Erzbischof nahe stehen, sickerte außerdem durch, dass Christodoulos die kommende Sitzung der Heiligen Synode persönlich leiten wird. Nicht ausgeschlossen wurde, dass er eine Sondersitzung einberufen könnte. Die Therapie gegen sein Krebsleiden soll in den nächsten Tagen unter Aufsicht der behandelnden Ärzte in Athen beginnen. Weiterlesen ...

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Erzbischof Christodoulos will in den kommenden Tagen nach Griechenland zurückkehren

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Bis zum Wochenende wird Erzbischof Christodoulos voraussichtlich nach Griechenland zurückkehren. Er kündigte an, dass er nach der Rückkehr in die Heimat sein „Werk fortsetzen" werde. Um den Tumor in seinem Körper zu bekämpfen, wird er sich ab heute unter der Aufsicht der Ärzte in den USA einer Therapie unterziehen. Christodoulos hält sich derzeit in Miami auf. Dort war kürzlich eine geplante Lebertransplantation gescheitert. Weiterlesen ...

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Pensionsreformpläne: Gewerkschaften setzten Regierung unter Druck

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Die beiden größten Gewerkschaften Griechenlands wollen gegen die Pensionsreformpläne der Regierung Front machen. Der Gewerkschaftsbund GSEE und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY planen Ende November eine Kundgebung und drohen für Dezember mit Streik. GSEE-Präsident Jannis Panagopoulos sagte, dass die Gewerkschaften Gespräche so lange verweigern, bis die Regierung klar darstellt, wie die geplanten Reformen des Rentensystems aussehen sollen. Weiterlesen ...

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Handel mit Medikamenten nimmt zu

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Die Kosten für Arzneimittel sind in Griechenland um elf Prozent innerhalb eines Jahres gestiegen und pendeln sich bei 6,1 Milliarden Euro ein. Dieser Anstieg erklärt sich einem Bericht der Sonntagsausgabe der Zeitung „Kathimerini" dadurch, dass Medikamente aufgrund mangelnder Online-Computerregistrierung unkontrolliert ausgegeben werden. Betrüger hätten verschiedene Methoden entwickelt, um das Sozialsystem auszutricksen. Wenn das System nicht auf den neuesten Stand gebracht werde, könne es passieren, dass die finanziellen Mittel bis 2015 knapp werden. Vassilis Kontozamanis, Vizepräsident der Nationalen Organisation für Medizin (EOF), vergleicht das griechische System mit denen im Ausland. Weiterlesen ...

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Meinungsumfrage: Regierungsparte liegt mit 5,2 Prozent vor der PASOK

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Mit 5,2 Prozent liegt die Regierungspartei Nea Dimokratia derzeit vor der PASOK. Das geht aus einer Umfrage hervor, die vom Meinungsforschungsinstitut Metron Analysis im Auftrag der Zeitung „Eleftheros Typos" erstellt wurde. Demzufolge würde die ND derzeit 34,9 Prozent der Stimmen erhalten und die PASOK 29,7 Prozent. Die Kommunistische Partei KKE käme auf 7,7 Prozent der Wählerstimmen, das linke Wahlbündnis SYRIZA auf 6,8 Prozent und die rechtspopulistische LAOS auf 3,9 Prozent. 30,4 Prozent der Befragten zeigten sich zufrieden mit der Arbeit der Regierung; 49,6 Prozent sind unzufrieden. Weiterlesen ...

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Premier drängt FYROM zu einer Entscheidung

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Eine baldige Lösung der Namensfrage der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien wird immer wahrscheinlicher. Im Verlaufe des heutigen Tages rechnen politische Beobachter mit der Ankündigung einer neuen Verhandlungsrunde im Rahmen der UNO. Presseberichten zufolge sollen die Verhandlungen offiziell am 1. November unter der Leitung des UNO-Sondervermittlers für die Namensfrage, Matthew Nimetz, in New York beginnen. Griechenland wird dabei vertreten von Botschafter Adamantios Vasilakis. Weiterlesen ...

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Regierung schickte klare Botschaften an die Adresse der FYROM

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Eine klare Botschaft übermittelte Premier Kostas Karamanlis an die Adresse der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien FYROM. Im Rahmen der Sitzung des Zentralkomitees der Regierungspartei Nea Dimokratia hatte der Premier am Samstag klargestellt, dass Griechenland mit der FYROM zusammen arbeiten möchte, um eine für beide Seiten akzeptable Lösung für die seit 15 Jahren offene Namensfrage zu finden. „Permanente Unnachgiebigkeit und eine kompromisslose Haltung" hingegen seien einer guten Nachbarschaft der beiden Staaten nicht förderlich. „Die Zeit für eine Entscheidung ist gekommen", sagte Karamanlis. Dies müsse „von der Regierung in Skopje richtig interpretiert werden". Weiterlesen ...

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