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Startschuss für neue PAO-Arena und Innenstadt-Park Tagesthema

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Abb.: Stadt Athen: So soll die neue PAO-Arena aussehen. Abb.: Stadt Athen: So soll die neue PAO-Arena aussehen.

Nach Jahren der Planungen, Neuplanungen, Gerichtsverfahren und Verzögerungen fiel endlich der Startschuss für den Bau der neuen Anlagen des Fußballerstligisten Panathinaikos Athen (PAO). Zugleich entsteht am Standort des alten PAO-Stadions ein neuer innerstädtischer Park.


Die frohe Botschaft verkündete unlängst die Stadt Athen in einer Pressemitteilung. Demnach einigten sich die Stadt, die Regierung, PAO nebst seinem Amateursportverein und ein Bankenkonsortium auf den doppelten städtebaulichen Eingriff am bisherigen Standort an der zentralen Leoforos Alexandras und im Gewerbegebiet Votanikos westlich der Innenstadt.
Am historischen Standort – für PAO-Fans schlicht die „Leoforos“ (Avenue) – wird ein knapp zwei Hektar großer Park angelegt. Daneben wird dort ein PAO-Museum an die Vereinsgeschichte erinnern. Außerdem sind Gastronomieeinrichtungen und eine Tiefgarage vorgesehen. In Votanikos, einem bislang eher stiefmütterlich behandelten Stadtviertel, wird eine Fußballarena mit 40.000 Plätzen von internationalem Standard entstehen. Sie soll auch für Länderspiele der griechischen Nationalmannschaft zur Verfügung stehen.
Daneben werden die Einrichtungen der PAO-Amateure nebst offenem Olympia-Schwimmbecken sowie Sportanlagen der Stadt Athen gebaut. Das Bankenkonsortium erhält 52.000 Quadratmeter für eine Investition in ein Einkaufs- und Bürozentrum. Im Gegenzug finanziert der Investor die Sportstätten der PAO-Amateure und der Stadt Athen. Die verschiedenen Bauten werden in einen mindestens acht Hektar großen Park eingebettet sein. Zusätzlich und separat wird die Stadt das Baugelände für eine Basketballhalle und einen Mehrzweckbau ausweisen.
Die Kosten werden mit 163,5 Millionen Euro veranschlagt, die aus nationalen, europäischen und privaten Quellen kommen sollen. Der Zeitplan sieht vor, dass die Planungsphase bis spätestens zum kommenden Herbst abgeschlossen ist und gegen Ende des Jahres 2021 die ersten Bagger anrollen. Die Bauzeit für die Fußballarena wird auf drei Jahre geschätzt, diejenige der Anlagen für die Amateure auf ein Jahr. (GZak)

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