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Griechenlands Fußball-Nationalteam triumphiert in Augsburg über Deutschland

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Sonntag (27.9.) in der WWK Arena in Augsburg. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Sonntag (27.9.) in der WWK Arena in Augsburg.

„Ein griechisches Epos in Deutschland.“ So titelte die staatliche griechische Nachrichtenseite ertnews.gr angesichts des 1:0 Sieges der Nationalmannschaft Griechenlands gegen die Mannen aus Deutschland am Sonntag (27.9.). Den Siegestreffer schoss Dimitrios Kourbelis in der 74. Minute.

Ausgetragen wurde das Spiel in der WWK Arena im bayrischen Augsburg im Rahmen der UEFA Nations League. Damit liegt Griechenland mit sechs Punkten an der Spitze der Gruppe B. Es folgen die Niederlande mit vier Punkten. Griechenland wird am Donnerstag, den 1. Oktober, gegen die Niederlanden in Thessaloniki im Stadion von Toumba antreten. Übertragen wird das Spiel um 21.45 Uhr Ortszeit auf Era Sport.

Die Griechenland Zeitung berichtete auch darüber: Vor dem Länderspiel Deutschland-Griechenland: „Euro-Chari“ Angelos Charisteas über 2004 und Otto Rehhagel

Die Tageszeitung Ta Nea schwärmte angesichts des Erfolges in Augsburg in ihrer Ausgabe vom Montag (28.9.) von „einem der größten Siege der griechischen Nationalmannschaft in ihrer neueren Geschichte“. Das letzte Mal, dass sich die griechische Fußballnationalmannschaft für die Endrunde eines großen, bedeutenden Turniers in Europa qualifizieren konnte, war bei der Europameisterschaft 2012. Im Juni 2012 verlor Hellas im Viertelfinale gegen Deutschland mit 2:4.
Die absolute Krönung griechischer Fußballgeschichte wurde acht Jahre zuvor, im Juli 2004 gefeiert. Damals siegte Griechenland bei der EM 2004 in Portugal im Finale gegen den Gastgeber. Legendärer Trainer der Hellenen war der deutsche Otto Rehhagel, der seither in Griechenland auch den Spitznamen König Otto trägt oder unter seiner gräzisierte Namensform „Rehakles“ einen großen Bekanntheitsgrad hat.

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Das deutsche Magazin Bild titelte nach dem Spiel am Sonntag enttäuscht: „Fußball-Zwerg bremst Klopp aus“ – eine Anspielung auf den Trainer der deutschen Nationalmannschaft Jürgen Klopp. Dieser erklärte im Anschluss, dass es keinen Grund gebe, „in Depressionen zu verfallen“. Noch vor dem Spiel gegen Griechenland soll Klopp von einer „goldenen Generation des griechischen Fußballs“ gesprochen haben.
Gegenüber der ARD hatte der deutsche Trainer nach der Niederlage festgestellt, es sei ein Problem gewesen, dass seine Mannschaft bei „langen Bällen nicht gut genug reagiert“ habe und gegen „einen sehr tief stehenden Gegner zu wenig Lösungen gefunden habe“. – Am Donnerstag wird Deutschland in München gegen Serbien antreten. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

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