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Verpatzter Olympia-Start für griechische Sportler

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China / Peking. Für Griechenland läuft es zu Beginn der olympischen Wettkämpfe in Peking nicht nach Wunsch. Trotz erbrachter Qualifikation darf Sprinterin Ekaterina Thanou wegen des ausgesprochenen Olympia-Verbots durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) definitiv nicht an den Spielen teilnehmen. „Diese Entscheidung ist das Resultat einer skandalösen Geschichte. Sie hat die olympische Bewegung in Misskredit gebracht", erklärte IOC-Sprecherin Giselle Davies am Sonntag.
ag. Thanou, Silbermedaillengewinnerin von Sydney 2000, war bei Olympia 2004 in Athen einer Dopingprobe und folglich auch den Wettkämpfen fern geblieben.
Andere griechische Medaillenhoffnungen sind zwar in China am Start, blieben aber bisher hinter den Erwartungen zurück. Welt- und Europameister Vaslios Maras, der zu den Favoriten im Turnbewerb am Reck gezählt hatte, patzte bei seiner Übung und verpasste das Finale. Beim olympischen Basketballturnier unterlag die hellenische Mannschaft im ersten Gruppenspiel Weltmeister Spanien mit 66:81 und trifft im nächsten Match auf Deutschland. Auftaktniederlagen gab es auch für das Wasserballteam und für das Beachvolleyball-Duo Vasso Karakantasiou/Viki Arvaniti. Griechenland, das vor vier Jahren 16 Medaillen holte, wartet somit nach den ersten Bewerbstagen noch auf das erste Edelmetall. (Griechenland Zeitung / to)

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