Griechenland / Athen. Heute Mittag traf sich Griechenlands Premierminister Kostas Karamanlis mit Wirtschaftsminister Ioannis Papathanasiou. Gesprächsthema war die derzeitige Wirtschaftlage. Papathanasiou betonte nach dem Treffen, dass die Regierung den Bürgern die Wahrheit sage und nichts verberge: „Unsere Entscheidung ist es die Verschuldung und das Defizit zu begrenzen, sowie diejenigen, die wenig verdienen oder die eine niedrige Rente erhalten, zu unterstützen“. Außerdem betonte der Wirtschaftsminister, dass es das Ziel der Regierung sei, sich auf produktive Investitionen und auf Exporte zu stützen.
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Griechenland / Athen. Presseberichten zufolge wird die Bank von Griechenland, Griechenlands Zentralbank, in ihrem nächsten Bericht Mitte des Monats ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum von 0,5 % auf 0 % zurückschrauben. Falls sich diese Vorhersage bewahrheiten sollte, wird die griechische Wirtschaft heuer zum ersten Mal seit dem Jahr 1993 nicht expandieren. Ein starkes Anzeichen in diese Richtung stellt der fallende Stromverbrauch in der Industrie dar. Die Elektrizitätsgesellschaft DEI gab bekannt, in den ersten zwei Monaten des Jahres rund 20 % weniger Strom an große Industriebetriebe verkauft zu haben als im Vorjahr.
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Am Montag beriet sich Arbeits- und Sozialministerin Fani Pali-Petralia in Athen mit dem EU-Kommissar für Arbeit, Soziales und Gleichberechtigung, Vladimir Spidla. Im Anschluss stellten die beiden Politiker einen 11-Punkte-Plan vor, mit dem im Zeitraum 2009-2013 der griechische Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig gemacht werden soll. Kernpunkte des Aktionspaketes sind lebenslange Ausbildungsförderung, staatliche Investitionsprogramme, Bekämpfung der Schwarzarbeit, Lizenzen für private Arbeitsvermittler und Sicherung der Gleichberechtigung. Als Antwort auf die Diskussion über die Kürzung der Wochenarbeitszeit durch Unternehmen sowie verweigerte Lohnerhöhungen in Industriebetrieben Nordgriechenlands hatte die Ministerin bereits in der vorigen Woche klar gestellt: „Tarifverträge sind ein Evangelium!
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Griechenland / Rumänien. Während eines Besuches in Rumäniens Hauptstadt Bukarest stellte der Staatssekretär im Außenministerium Miltiades Varvitsiotis am Donnerstag fest, dass die griechischen Banken gestärkt aus der Finanzkrise hervorgehen werden. Die griechischen Unternehmen, darunter auch Banken, hätten sich dazu verpflichtet, trotz der derzeitigen Krise weiterhin in Rumänien aktiv zu bleiben. Angaben der griechischen Botschaft zufolge sind über 4.500 griechische Unternehmen in Rumänien aktiv, die insgesamt einen Umsatz von 3,5 Mrd.
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Innerhalb der kommenden Tage will das griechische Finanzministerium eine Regelung erlassen, nach der die Registrierungskosten für PKW um 50 % gemindert werden sollen. Diese berichtete die griechische Presse unter Berufung auf Quellen im Finanzministerium. Die Maßnahme soll auf vier Monate begrenzt werden. Diese Regelung verfolgt eine Belebung des praktisch zum Erliegen gekommenen Autohandels. Seit November 2008, dem ersten Monat in dem Griechenland die Auswirkungen der rezessiven Wirtschaftsentwicklung zu spüren bekam, haben landesweit bereits 300 Autohandelsunternehmen ihren Geschäftsbetrieb eingestellt.
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