Corona-Impfungen bringen Hoffnungen für Tourismusbranche mit sich Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im August 2020 im Archäologischen Museum des Antiken Olympia. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im August 2020 im Archäologischen Museum des Antiken Olympia.

Offiziell soll der Tourismus in Griechenland am 14. Mai für Reisende aus dem Ausland beginnen. Für Urlauber aus der EU und Israel möchte das Land bereits Mitte April die Tore öffnen. Das bestätigte Tourismusminister Charis Theocharis in einem Interview gegenüber dem Internetportal Politico.eu. Dabei hob er hervor: „Wir sind fast davon überzeugt, dass dieser Termin als sicher gelten wird.“

Dazu beitragen würden vor allem das gute Wetter und das Voranschreiten der Impfungen, so Theocharis. Das einzige über das man jedoch absolut sicher sein könne, fügte der Minister hinzu, sei, dass „2021 viel besser als das Vorjahr verlaufen wird“. Gegenüber Politico vertrat er die Auffassung, dass ein Corona-Impfpass keine Gefahr für eine etwaige Verletzung personenbezogener Daten darstelle; vielmehr werde dieses System die Reisebranche ankurbeln.

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Was die Ausbreitung des Coronavirus durch den Tourismus angeht, so gab er zu verstehen, dass bereits im vorigen Jahr lediglich nur bis zu drei Prozent der Neuinfektionen auf die Reisebranche zurückzuführen gewesen seien.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Theocharis, dass 2020 etwa vier Milliarden Euro durch den Fremdenverkehr in Griechenland erwirtschaftet worden seien. In diesem Zusammenhang berichtet Reuters, dass die Anzahl der Touristen aus Deutschland im vorigen Jahr um 70 Prozent und jener aus Großbritannien um 62 Prozent zurückgingen.
Der Ehrenpräsident des Verbandes der Griechischen Touristikunternehmen (SETE) Andreas Andreadis vertrat per Twitter die Auffassung, dass die Buchungszahlen angesichts der Ankündigung, dass der Tourismus im Mai beginne, bereits jetzt einen positiven Trend verzeichnen würden. Die panhellenische Hoteliersvereinigung (POX) plant unterdessen auch den Gebirgstourismus zu fördern, der durch die Corona-Pandemie besonders hart betroffen wurde.

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Im Rahmen der digitalen Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB) warb u. a. die griechische Hauptstadt Athen mit ihrem reichhaltigen Kulturerbe und mit einer guten Infrastruktur der Hotels und der Gastronomie für mehr Urlauber. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

 

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