Magazin Economist zählt die Akropolis zu den „Opfern“ der Pandemie

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Foto (© Eurokinissi): Akropolis Foto (© Eurokinissi): Akropolis

„Monumentale Fehler“. Unter diesem Titel veröffentlichte Ende Januar die britische Zeitschrift Economist einen Beitrag über historische Gebäude in Europa, die während der Corona-Pandemie entweder „eingeebnet“ oder „zweifelhafte renoviert“ wurden. Als die Nummer Eins in dieser Auflistung wird die Athener Akropolis genannt, weil Ende Oktober 2020 um den Parthenon-Tempel herum Gehwege angelegt wurden.

Während Behörden erklärten, dass dies geschehen sei, um dieses Monument im Herzen Athens für alle Menschen begehbar zu machen, glauben Kritiker, dass dies zu Überschwemmungen führen könnte. Als weitere Beispiele nennt das Magazin das Nationaltheater in der albanischen Hauptstadt Tirana sowie ein minimalistisches Gebäude der 60er Jahre in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Der Beitrag sorgte für kritische Stimmen aus den Reihen der größten Oppositionspartei des Landes SYRIZA. Die für Kulturfragen zuständige Parlamentarierin Sia Anagnostopoulou stellte fest: „Kulturministerin Lina Mendoni muss gegenüber der Gesellschaft und der Geschichte Verantwortung für diese unwiderrufliche Katastrophe übernehmen“. (Griechenland Zeitung / eh)

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