Griechenlands Tourismus ist weiterhin stark auf die Hochsaison fixiert. Im Jahr 2025 entfielen rund 41,6 Prozent aller Übernachtungen in touristischen Unterkünften auf die Monate Juli und August.
Damit liegt Griechenland im EU-Vergleich auf dem dritten Platz – hinter Kroatien (54,5 Prozent) und Bulgarien (43,4 Prozent). Diese Zahlen veröffentlichte vor Kurzem die Europäische Statistikbehörde Eurostat. Der EU-Durchschnitt beträgt 31,1 Prozent. Die nun veröffentlichten Daten zeigen, dass sich der Fremdenverkehr trotz der Bemühungen um eine Verlängerung der Saison weiterhin auf die Sommermonate konzentriert. Besonders deutlich wird dies im Vergleich zwischen Haupt- und Nebensaison: Im August wurden in Griechenland 20,5-mal mehr Übernachtungen registriert als im Januar. Die Eurostat-Zahlen zeigen für Hellas u. a., dass Initiativen zur stärkeren Auslastung in Frühjahr, Herbst und Winter bislang nur begrenzte Wirkung entfaltet haben. (Griechenland Zeitung / ew)