Mitten im touristischen Trubel der Athener Plaka trotzt der Schmuckdesigner Alexis Papachatzis dem Wandel der Altstadt. Während ringsum immer neue Souvenirgeschäfte, Ferienwohnungen und Tavernen entstehen, fertigt er in seinem kleinen Atelier handgearbeitete Schmuckstücke, die sich bewusst von Massenware unterscheiden.
Seine Broschen, Anhänger und Ohrringe entstehen in filigraner Handarbeit. Winzige Figuren, sorgfältig bemalte Details und individuelle Motive verleihen jedem Stück einen eigenen Charakter. Selbst die Verpackung wird von Alexis liebevoll gestaltet: Für jede Kundin und jeden Kunden zeichnet er kleine Illustrationen auf die Papiertüten und nimmt sich Zeit für ein persönliches Gespräch. Seine Arbeiten haben längst internationale Liebhaber gefunden. Kontakte zu Schmuckgeschäften in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sowie Bestellungen aus aller Welt zeigen, dass seine Kunst weit über Griechenland hinaus geschätzt wird. Der Weg dorthin war jedoch nicht immer einfach. Nach einer schweren Erkrankung im Jahr 2019 fand Alexis mit viel Geduld und Lebensmut zu seiner Arbeit zurück. Zuvor hatte er unter anderem als Straßenkünstler und Marionettenspieler gearbeitet, bevor er sich ganz der Schmuckkunst widmete. Wer sein Atelier betritt, erlebt nicht nur außergewöhnliche Handwerkskunst, sondern auch eine Oase der Ruhe – einen Ort, an dem sich die Hektik der Plaka für einen Moment vergessen lässt. Michael Lehmann (Text) und Christoph Schmidt (Fotos) haben sich dort umgesehen.
Die komplette Reportage zu diesem Thema finden Sie in unserem neuen Griechenland Journal Nr. 13. Bestellen können Sie es in elektronischer Form hier:
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