„Ein herausragendes Beispiel für verantwortungsvollen Inseltourismus.“ Mit diesen Worten beschreibt der Reiseveranstalter Intrepid Travel, der sich vor allem auf kleinere Gruppenreisen spezialisiert hat, die griechische Sporaden-Insel Alonnisos. Damit schaffte es diese Ägäis-Insel im September auf die aktuelle „Not Hot List“ für 2027. Dabei handelt es sich um zehn weniger bekannte Destinationen, die sich im kommenden Jahr auf mehr Urlauber vorbereitet haben.
„Kleines Paradies“
„Als Europas größtes Meeresschutzgebiet bietet Alonnisos eine ruhigere und authentischere Seite des Insellebens“, heißt es in dem Bericht. Das Eiland sei „ein kleines Paradies und begeistert mit einer Vielzahl an Erlebnissen zu Wasser und an Land“. Dazu gehören auch die Mittelmeer-Mönchsrobben, „die mit ihrem Verhalten immer wieder für Unterhaltung sorgen.“
Intrepid Travel vergleicht in dem Bericht Alonnisos mit der benachbarten Insel Skiathos, die im Jahr 2024 etwa 500.000 Urlauber beherbergt hatte. Auf Alonnisos hatten hingegen rund 70.000 Menschen ihren Urlaub verbracht. Ein Grund dafür sei, dass Alonnisos nur per Fährschiff oder mit einer Yacht bzw. per Boot zu erreichen sei, dadurch lasse sich „die Zahl der Touristen auf natürliche Weise begrenzen“.
„Umweltbewusster Tourismus“
Dank einer „verbesserten Anbindung über Skiathos“ und durch eine modernisierte touristischen Infrastruktur setze Alonnisos verstärkt auf einen naturverbundenen und umweltbewussten Tourismus „mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt“, so das Urteil der Verfasser von Intrepid Travel. Gleichzeitig würden „kulturelle Erlebnisse gefördert, die zum Schutz der Natur beitragen und die lokale Gemeinschaft unterstützen“. In dem Bericht wird auch auf das erste Unterwasser-Museum Griechenlands aufmerksam gemacht: dem Schiffswrack von Peristera.
Mehr darüber erfahren Sie hier: Nachhaltiger Tourismus-Preis für Unterwassermuseum von Alonnisos
Der Bericht zitiert auch Eleni Skarveli vom Griechischen Fremdenverkehrsamt: „Alonnisos macht deutlich, dass Tourismus einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur leisten kann und gleichzeitig besondere Erlebnisse für Besucher schafft sowie die lokale Wirtschaft und Gemeinschaft stärkt.“ (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)