Am heutigen Donnerstag kommt es zu Protestaktionen der Angestellten in sämtlichen griechischen Häfen. Sie legen zwischen 11 und 15 Uhr die Arbeit nieder. Die Angestellten des Hafens von Thessaloniki (OLTH) bleiben ganztägig der Arbeit fern. Die Rede ist von einem „Warnstreik“. Um 12 Uhr werden die Hafenarbeiter eine Demonstration vor dem Gebäude der griechischen Börse in Athen durchführen. Dort wird heute über die Privatisierung von 67 % des Hafens von Thessaloniki beraten.

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Durch stürmische Winde, die in der Ägäis teilweise eine Stärke von bis zu 9 erreichen, kommt es auch am heutigen Donnerstag zu Problemen im Schiffsverkehr. Auslaufverbot erhielten in der Nacht Fähren und sonstige Passagierschiffe, die von und zu den Häfen von Piräus, Lavrion, Rafina sowie Souda und Heraklio auf Kreta verkehren sollten.

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„Wir werden die Griechen nicht obdachlos machen!“ Mit diesem Satz brachte die Panhellenische Polizistenvereinigung (POASY) ihre ablehnende Haltung gegen die Pläne der griechischen Regierung zum Ausdruck, Wohnungen und sonstige Immobilien von Bürgern zu versteigern, die in einen Zahlungsrückstand gegenüber der öffentlichen Hand oder den Banken geraten sind. Anlass für diese Erklärung war eine Order, wonach Polizisten künftig vor allem die Büros von Notaren bewachen sollen.

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Ein 15-Monate altes Baby wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Athener Stadtzentrum von der Feuerwehr aus einer brennenden Wohnung gerettet. Das Kind liegt im Athener Kinderkrankenhaus „Agia Sofia“. Sein gesundheitlicher Zustand wurde als kritisch eingeschätzt, weil es viel Rauch eingeatmet hat. Der Körper des Kindes erlitt zudem an einigen Stellen leichte Brandwunden, die den Ärzten allerdings keinen Grund zur Sorge geben.

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Um gegen die Benutzung des Wortes Mazedonien für die Namensgebung der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) zu protestieren, soll am Sonntag, dem 4. Februar, auf dem Athener Syntagma-Platz eine weitere Kundgebung durchgeführt werden. Zu diesem Protest vor dem Parlament wird vor allem über soziale Medien aufgerufen. Hintergrund für die Proteste ist die Wiederaufnahme von Verhandlungen zur Lösung der Namensfrage der FYROM in der vorigen Woche in New York. Optimisten glauben, dass noch bis zum Sommer eine Lösung gefunden werden könnte. Der UNO-Sonderbeauftragte für die Namensfrage Matthew Nimetz hatte in der vorigen Woche fünf zusammengesetzte Namen auf dem Tisch gelegt. Sie alle beinhalten den Begriff „Makedonija“ bzw. Mazedonien.

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