Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) will den Druck auf die Regierung erhöhen. Am Montag hat Parteichef Kyriakos Mitsotakis im Rahmen einer Buchpräsentation zu einem Zusammenschluss der „europa- und reformfreundlichen Kräfte Griechenlands“ aufgerufen. Anwesend bei der Veranstaltung sind u. a. der Vorsitzende der liberalen Partei „To Potami“ Stavros Theodorakis sowie der ehemaligen Chef der sozialistischen PASOK Evangelos Venizelos gewesen. Da sich Venizelos von der angeschlagenen Politik seiner Nachfolgerin Fofi Gennimata distanziert und Theodorakis eine Kooperation mit der PASOK ablehnt, werden nun Gerüchte eines Zusammenwirkens mit der ND laut.  

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Die Angestellten der Athener U-Bahn (Attiko Metro) sowie der Straßenbahn Tram legen heute zwischen 12 und 16 Uhr die Arbeit nieder. Die heutige Arbeitsniederlegung wird vorerst die letzte für die U-Bahn-Angestellten in dieser Woche sein. Das Personal der „grünen“ Linie, d. h. der Elektrobahn ISAP, hat für den kommenden Donnerstag (24. November), den Samstag (26. November) sowie den Freitag kommender Woche (2. Dezember) weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt, die jeweils 21 Uhr beginnen und bis Dienstende dauern. Am kommenden Montag (28. November) werden die ISAP-Angestellten von Dienstagbeginn bis 10 Uhr und am Mittwoch dem 30. November zwischen 12 und 16 Uhr in den Ausstand treten.  

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Am Sonntagabend ist der ehemalige Staatspräsident Kostis Stefanopoulos im Alter von 90 Jahren in einem Athener Krankenhaus an einer Lungenentzündung verstorben. Er hatte das Präsidentenamt von 1995 bis 2005 inne; er war damit der erste griechische Staatspräsident, der diesen Posten zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten ausübte. Auch ist er der erste Staatspräsident des Landes, der mit den Stimmen der damals größten Parteien, der sozialistischen PASOK und der konservativen Nea Dimokratia (ND), gewählt wurde. Für seine zweite Amtszeit erhielt er am 8. Februar 2000 269 der insgesamt 300 Mandate (298 Abgeordnete waren anwesend).
Zum ersten Mal hat er 1958 als Parlamentarier für die Partei Nationalradikale Union (ERE) kandidiert; der Sprung ins Parlament ist ihm schließlich im Jahr 1964 gelungen.

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Am Donnerstag ist es in Athen und anderen Städten Griechenlands zu Protestmärschen im Gedenken an den Studentenaufstand vom November 1973 gegen die damalige Militärjunta gekommen. In Athen haben sich etwa 16.000 Personen am traditionellen Demonstrationszug vom Polytechnikum (Technische Universität) bis vor das Gebäude der US-Botschaft beteiligt.
Der Protestmarsch ist zum großen Teil friedlich verlaufen. Im Anschluss kam es dann gegen 19 Uhr jedoch zu Ausschreitungen. Vermummte Chaoten bewarfen in der Gegend um das Gelände des Polytechnikums sowie im Stadtteil Exarchia mit Molotow-Cocktails, Steinen und anderen Gegenständen gegen die Einsatzkräfte der Polizei. Diese haben Blendgranaten und Tränengas zum Einsatz gebracht. Die Ordnungshüter haben 13 Personen verhaftet. Bereits in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag hatten Autonome ein Gebäude des Polytechnikums besetzt. Darunter sollen auch Jugendliche aus dem europäischen Ausland gewesen sein.

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Donnerstag, 17. November 2016 11:57

Krawalle in Flüchtlingslager in Chios-Stadt

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es im Flüchtlingslager von Souda, das im Graben des Kastells von Chios-Stadt eingerichtet ist, sowie in der umliegenden Umgebung zu Krawallen gekommen. Wie örtliche Medien berichten hätten einige wenige der Insassen des Lagers Feuerwerkskörper durch Plünderung eines einschlägigen Geschäftes an sich gebracht und anschließend abgefeuert. Dadurch sei schließlich im Lager ein Brand ausgelöst worden. Einwohner der umliegenden Häuser seien daraufhin auf die Straße gegangen. Es folgten Auseinandersetzungen zwischen ihnen und den aufgebrachten Immigranten.

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