Zu Unruhen ist es am Dienstag auf der Peloponnes in den Haftanstalten bei Nafplion und Patras gekommen. Die Haftinsassen haben damit auf schlechte und unzureichende pharmazeutische und ärztliche Behandlung aufmerksam machen wollen. Der Aufstand hatte im Gefängnis von Nafplion begonnen, wo ein 26-jähriger Palästinenser am Montag gestorben ist. Die Gefangenen geben an, dass dieser Todesfall auf die schlechte Behandlung des Gefangenen zurückzuführen sei. Das Justizministerium spricht von „Pathologischen Ursachen“.
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Ein Hotelier aus der Argolis, Nordostpeloponnes, fand in der Nacht zum Samstag an der Windschutzscheibe seines Autos im Ort Lefkakia eine Handgranate und einen Drohbrief. Die Handgranate wurde von Sprengmeistern der Polizei durch eine kontrollierte Explosion entschärft. Der Mann hatte vor einigen Monaten einen Bestechungsfall im Entwicklungsministerium aufgedeckt, bei dem zwei Beamte hohe Summen verlangt hatten, um einen Antrag auf staatliche Fördergelder zu bearbeiten. Die beiden wurden verhaftet. Dennoch wartet der Hotelier nach eigenen Angaben immer noch auf die Auszahlung der vollen Summe.
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In Messenien im Südwesten der Peloponnes ereignete sich am Montag um 14.23 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,6 auf der Richterskala. Das Beben war in ganz Messenien, aber auch in Südarkadien und Lakonien deutlich zu spüren. Zudem wurden am Montag mindestens fünf Nachbeben registriert, die eine Stärke von bis zu 4,8 auf der Richterskala erreichten. Verletzte oder Sachschäden wurden keine gemeldet.
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Mittwoch, 11. April 2012 17:09

Heuschreckenplage auf der Peloponnes P

Griechenland/Patras. Weite Teile des westgriechischen Regionalbezirks Achaia in der Nordwestpeloponnes wurden von dem für das Gebiet zuständigen Vizegouverneur Grigoris Alexopoulos für heuschreckengeplagt erklärt. Zugleich wurden auf Kommunalebene Ausschüsse gebildet, die sich der Plage annehmen sollen. Dazu müssen vor allem die Brutorte der Insekten ausfindig gemacht und vernichtet werden, bevor diese zu fliegen beginnen. Zu Gebieten mit Heuschreckenbefall wurden die gesamte Kommune Kalavryta, weite Teile der Kommune Ägialia, die nach Erymantos eingemeindeten Ex-Kommunen Fares und Tritäa, die ehemaligen Landgemeinden Kalentzi und Leontio sowie Teile der Kommunen Patras und Westachaia erklärt.
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Das ehemalige Wohnhaus des griechischen Schriftstellers Andreas Karkavitsas (1866 – 1922) wurde in der vorigen Woche abgerissen. Umgeben von Oleanderbüschen befand sich das Gebäude am Strand von Lechaina, in der Präfektur Ilia, Westpeloponnes. Verantwortlich für den Abriss zeichnete eine Bürgerbewegung. Diese rechtfertigte ihre Aktion mit dem Argument, dass das Haus nur noch eine Ruine gewesen sei, von der nur noch eine Wand gestanden habe. Zudem sei es eine „eine Quelle für Krankheitserreger“ gewesen.
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