Das neue Schuljahr in Griechenland beginnt in wenigen Tagen (11.9.). Weniger gute Nachrichten kamen in diesem Zusammenhang von der Peloponnes: Die Türen von 19 Kindergärten und sieben Grundschulen bleiben dort im Schuljahr 2026/2027 geschlossen.
Grund für diese Misere sind die fehlenden Einschreibungen von Schülerinnen sowie Schülern oder das Nichterreichen einer Mindestanzahl. Stark spürbar ist die geringe Anzahl an Kindern bzw. Schülerinnen und Schülern auch in Messenien: Hier ruht der Schul- und Kindergartenbetrieb beispielsweise in den Orten Exochori, Platsa, Valyra oder Aristomenis. Andere Regionen des Landes sind noch schlimmer dran: In Zentralmakedonien wurden auf Beschluss der dortigen Bildungsabteilung 99 Kindergärten und 45 Grundschulen für das Schuljahr 2026/2027 geschlossen – u. a. in Thessaloniki, Kilkis, Pella, Pieria, Serres und auf der Chalkidiki. Wegen des sogenannten demografischen Problems wurden – Angaben der Wochenzeitung protothema zufolge – an den Grundschulen in diesem Schuljahr 69.895 Kinder eingeschrieben, 2025 waren es noch 71.181. (Griechenland Zeitung / ebo)