Faneromeni Skylla-Chalkidiou trägt ein schwarzes Kleid, denn sie kommt gerade vom Sonntagsgottesdienst des nahegelegenen Klosters Agios Savvas. Die mollige Sechzigerin führt mich durch Räume mit antiken Möbeln, handgewebten Teppichen und bestickten Stoffen. Eine Wand des Hauses ist vollbehängt mit alten Fotos: Männer in altmodisch anmutenden Taucheranzügen, in Fischerbooten und in Tavernen. Eine männliche, halbnackte Plastikpuppe hält stolz ein Netz mit Naturschwämmen, die die verschiedensten Formen aufweisen.

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Freitag, 23. August 2019 11:34

Arkadien fürs ganze Jahr

Den Namen kennt dank Dichtung und Schnulzen fast jeder, da war fast niemand. Von Arkadien, einer der sieben historischen Landschaften der Peloponnes ist die Rede. Für Touristen ist die Region bestenfalls Durchzugsgebiet, denn sie liegt im Herzen der Peloponnes, hat selbst aber nur wenig Küste – dafür aber schöne Berglandschaften, weite Hochebenen und eine reiche Geschichte.

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Welche Philhellenen und Hellenen wissen, wo Homers Sprache außerhalb Griechenlands auch gesprochen und gepflegt wird? Während der Magna Graecia, dem Großgriechenland des Altertums, sind griechische Stämme und Volksgruppen nach Süditalien und Sizilien ausgewandert, deren Spuren noch heute in den ellinofona chorià – den griechischsprachigen Dörfern – sichtbar sind. Eine Reise nach Kalabrien und in das Salento von Apulien hat viele Eindrücke über die Existenz der „grecità“ Süditaliens vermittelt.

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Mittwoch, 21. August 2019 14:13

Gegensätze: Lautes Parga, stilles Arta

Parga platzt im Sommer aus allen Nähten. Auf 3.000 Einwohner kommen dann 6.000 Touristen. Im viel größeren Arta hingegen gibt es direkt in der Stadt nur ein einziges Hotel. Man hat eben keine Strände, sondern nur viele byzantinische Kirchen zu bieten.

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Hohe Mauern, tonnenweise schwerer Stacheldraht, ein Wachturm, viel Polizei und Security – Moria sieht im Oktober 2017 noch genauso aus wie im April 2016, als der Papst es besucht und anschließend mit einem Konzentrationslager verglichen hatte.

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