Titel
Zitterpartie vor dem Osterfest Vor dem orthodoxen Osterfest in Griechenland spielt das Heilige Licht aus Jerusalem eine zentrale Rolle, doch politische Spannungen und Sicherheitsbedenken erschweren in diesem Jahr sowohl den Zugang zur Grabeskirche als auch den Transport nach Athen. Trotz logistischer Unsicherheiten wird nach Lösungen gesucht, um die traditionsreiche Zeremonie und ihre Bedeutung aufrechtzuerhalten.
Politik
„Bei Bedarf wird nachgesteuert“ Angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise reagiert die griechische Regierung mit einem 306-Millionen-Euro-Paket. Zuschüsse für Dieselkraftstoff, digitale Kraftstoffkarten, Subventionen für Fährtickets und für Landwirte sollen die Teuerung abmildern.
Wirtschaft
Schlechtes Jahr für die Baubranche Das Jahr 2025 war ein Rezessionsjahr für den griechischen Bau. Die Aktivitäten in diesem Sektor schrumpften im Vergleich zum Jahr davor in allen Bereichen – sowohl hinsichtlich der Anzahl, der Fläche und des Volumens der erteilten Baugenehmigungen.
Panorama
Park auf dem ehemaligen Flughafengelände: Grünes Zukunftsprojekt für Athen Die Planung für den Metropolitanpark von Elliniko nimmt konkrete Gestalt an. Auf einer Fläche von zwei Millionen Quadratmetern entsteht im Süden von Athen einer der größten Küstenparks der Welt.
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Ostern
Die Feierlichkeiten der „Großen Woche“ Die orthodoxen Ostern werden in diesem Jahr am 12. April gefeiert. Die Woche davor, die sogenannte „Große Woche“ (Megali Evdomada), beginnt bereits am Abend des Palmsonntags mit einem Orthros (in etwa: Frühgottesdienst) und endet schließlich am „Großen Samstag“ mit dem Heiligen Licht und dem Ende der Fastenzeit.
Thema
„Eine Region, die mehr Aufmerksamkeit verdient“ Monika Frank ist seit Sommer 2024 als Generalkonsulin in Thessaloniki tätig. In Ihrer Kindheit hat sie die Deutsche Schule in Athen besucht, später war sie an der Deutschen Botschaft in Athen als Referentin für Kultur- und Pressearbeit zuständig. – Die Griechenland Zeitung erfährt im Gespräch mit ihr, dass ihr Hellas eine Herzensangelegenheit ist.
Sprachrohr
„Was sagt das Lied?“ – Ti léi to tragúdi? Von einer ganzen Reihe von Schlüsselerlebnissen, die Hans Eideneier in frühen Jahren in Griechenland hatte, will er zwei herausgreifen, die ihn ein Leben lang begleiteten, wenn er über die ungebrochene und ununterbrochene Kontinuität der strikten Verbindung des griechischen dichterischen Worts mit Klang und Takt unter dem Oberbegriff Melos – Gesang nachdachte, sprach und schrieb.
Hintergrund
Dimitris erzählt seine Geschichte Dimitris aus dem nordgriechischen Metaxades kam nicht als Gastarbeiter nach Deutschland, sondern er wurde nach dem Ende des griechischen Bürgerkrieges von Partisanen in die damaligen sozialistischen Länder gebracht: Als letzte Station dieser Reise kam er in die DDR, wo er eine Ausbildung als Dreher erhielt, später übersiedelte er in die BRD.
Bücher
Das „große Glück“, ein Grieche zu sein Eine Fülle interessanter, teils origineller Beobachtungen zu Land und Leuten sammelt der akademische Migrant Angelos Giannakopoulos in seinem neuen Buch, das im Verlag der Griechenland Zeitung erschienen ist.
Feuilleton
Blütezeit des Affodill: Wiesenschmuck und Totennahrung Der Weiße Affodill prägt im Frühling die Landschaft Griechenlands und fasziniert nicht nur durch seine robuste Natur, sondern auch durch seine tief verwurzelte Bedeutung in Mythologie und Volksmedizin als Symbol für Tod, Unsterblichkeit und das Jenseits.
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Unser Griechenland-Zitat für diese Woche:
„Auf dem Misthaufen … lag der Hund Argos voller Ungeziefer. Doch als er Odysseus bei sich stehen sah, wedelte er mit dem Schwanz und legte beide Ohren an. Näher herankommen zu seinem Herrn konnte er nicht mehr. Der blickte zur Seite und wischte sich eine Träne ab … Den Argos aber ergriff das Schicksal des schwarzen Todes, nachdem er Odysseus erblickt hatte im zwanzigsten Jahre.“
«᾿Eν πολλῇ κόπρῳ … ἔνθα κύων κεῖτ᾽ Ἄργος ἐνίπλειος κυνοραιστέων. δὴ τότε γ᾽, ὡς ἐνόησεν Ὀδυσσέα ἐγγὺς ἐόντα, οὐρῇ μὲν ῥ᾽ ὄ γ᾽ ἔσηνε καὶ οὔατα κάββαλεν ἄμφω, ἆσσον δ᾽ οὔκετ᾽ ἔπειτα δυνήσατο οἷο ἄνακτος ἔλθεμεν. αὐτὰρ ὁ νόσφιν ἰδὼν ἀπορόρξατο δάκρυ. … Ἄργον δ᾽ αὖ κατὰ μοῖρ᾽ ἔλαβεν μέλανος θανάτοιο αὐτίκ᾽ ἰδόντ᾽ Ὀδυσσῆα ἐεικοστῷ ἐνιαυτῷ.»
Homer, Odyssee 17, 297 ff.
Einen kommentierenden Text zum Zitat finden Sie in der aktuellen Griechenland Zeitung!
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