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Griechenland: Premier Papandreou weist Gerüchte über Darlehen aus China zurück

erschienen am 29.01.2010 um 14:17 Uhr


Schweiz / Davos. Premier Jorgos Papandreou hält sich heute in Davos auf, wo er am Weltwirtschaftsforum teilnimmt (siehe Foto). Von dort aus wies er Spekulanten die Schuld für die steigende Zinsrate auf Staatsanleihen der griechischen Regierung zu. Diese würden Griechenland gezielt attackieren, um die Euro-Zone anzugreifen. Er wies ebenfalls darauf hin, dass es Griechenland erst in dieser Woche gelungen sei, mehr Geld für Staatsanleihen zu bekommen als man eigentlich geplant hatte. Trotz aller von Spekulanten in Umlauf gebrachten Gerüchte sei dies ein Zeichen des Vertrauens der Anleger.
Vor allem dementierte der Premier einen Bericht der Financial Times, wonach Griechenland China um ein Darlehen gebeten hätte. Solche Gerüchte würden das Klima negativ beeinflussen und die Kosten für Staatsanleihen in die Höhe treiben. Der spanische Premierminister Jose Luis Zapatero unterstützte seinen griechischen Amtkollegen. Auch er verwies darauf, dass es sich um einen Angriff auf den Euro handle. Die EU müsse diesen Angriffen mit erhöhter Koordination und Zusammenarbeit auf europäischer Ebene entgegentreten.
Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hatte Premier Jorgos Papandreou u.a. Treffen mit dem Gründer und Präsidenten dieses Forums, Klaus Schwab, mit dem früheren UNO-Generalsekretär Kofi Anan und mit dem Außenminister Schwedens, Karl Bild. (Griechenland Zeitung, vt; Foto: Eurokinissi)




© Griechenland Zeitung

 

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