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Streiks und Protestaktionen gehen weiter

erschienen am 09.03.2010 um 14:20 Uhr


Griechenland/ Athen. Mit Streiks und anderen Protestaktionen bringen nach wie vor zahlreiche Arbeitnehmer sowie Berufsgruppen ihren Unmut gegen die von der Regierung ankündigten Konsolidierungsmaßnahmen zum Ausdruck. Bestreikt werden derzeit die Mülldeponien im ganzen Land. Bereits seit gestern streiken die Angestellten der Finanzämter. Die Gerichtsangestellten legen in dieser Woche täglich ihre Arbeit zwischen 10 und 12 Uhr nieder.
Noch immer halten ehemalige Angestellte der Olympic Airlines den Zentralen Rechnungshof und die davor befindliche Panepistimiou-Straße besetzt. Sie fordern u. a. Entschädigungen in Höhe von 250 Millionen Euro, die ihnen von der früheren Regierung der Nea Dimokratia zugesagt worden waren. Arbeitnehmer mit Verträgen des Programms STAGE haben unterdessen symbolisch das Arbeitsministerium besetzt. Sie wollen dadurch ein Treffen mit Arbeitsminister Andreas Loverdos erreichen.
Am Donnerstag dieser Woche führen der Gewerkschaftsbund GSEE und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY einen landesweiten Generalstreik durch. Dadurch werden weite Teile des öffentlichen Lebens lahm gelegt. (Griechenland Zeitung / eh)




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