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Premier Papadimos bei den Griechen beliebt – Großparteien verlieren an Einfluss TT

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Griechenlands Ministerpräsident Loukas Papadimos ist einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage zufolge bei den Griechen beliebter als die Führer der beiden großen Parteien. Letztere verlieren bei den Wählern immer mehr an Einfluss. Der parteilose griechische Ministerpräsident Loukas Papadimos (siehe Foto), der seit nunmehr einem Monat die Übergangsregierung des von der Finanzkrise geschüttelten Griechenlands anführt, scheint bei den Wählern weitaus populärer als die Politiker seines Landes. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts MARC zufolge, die in der Sonntagszeitung „Ethnos tis Kyriakis“ veröffentlicht wurde, gaben fünf von zehn Befragten an, dass sie Papadimos für den geeignetsten Premierminister halten und dass sie diesen unterstützen würden, falls er bei den kommenden vorverlegten Parlamentswahlen als Vorsitzender einer Parteienkoalition antreten werde. Im Vergleich mit dem ND-Vorsitzenden, Antonis Samaras, votierten 54,3 % der Befragten für Papadimos und 21,7 % für Samaras.
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Wachsender Unmut gegenüber Politik, Politikern und Parteien TT

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Die Griechen zeigen sich mit der Politik in ihrem Lande immer unzufriedener. Das zeigt eine Umfrage , die am Donnerstag der Öffentlichkeit bekannt gegeben worden ist. Eine jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts MRB, die am Donnerstag veröffentlicht worden ist, dokumentiert eine große Unzufriedenheit der Griechen. Dies betrifft sowohl die politische als auch die finanzielle Lage des Landes. Vor allem die zwei größten Parlamentsparteien – die Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK) und Nea Dimokratia (ND) – haben in den letzten Monaten stark an Popularität eingebüßt.
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Volksvertreter fordern Schadenersatz in Millionen-Höhe

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Inmitten der Finanz- und Wirtschaftskrise fordern ehemalige Parlamentarier der beiden Großparteien PASOK und Nea Dimokratia Schadenersatz in Höhe von insgesamt 210 Millionen Euro. Sie begründen das damit, dass ihre Abgeordnetendiäten nicht den Bezügen der Richter angeglichen wurden. Die vor allem in den letzten beiden Jahren eingereichten Klagen ehemaliger Parlamentarier auf Schadenersatz treten in diesen Tagen in eine neue juristische Phase: Die Verhandlungen stehen in den kommenden Tagen an. Als Kläger treten 117 Parlamentarier und ehemalige Parlamentarier auf. 52 von ihnen stammen aus den Reihen der sozialistischen PASOK und 62 aus der konservativen Nea Dimokratia (ND).
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Die griechischen Großparteien im Auge des Finanzsturmes TT

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Nach dem Rücktritt von Jorgos Papandreou vom Amt des Premierministers, mehren sich Gerüchte, dass die PASOK auch einen Parteivorsitzenden wählen könnte. Umfragen zufolge verlor er stark in der Wählergunst. Einen Wählerschwund verzeichnen nicht nur die Sozialisten, sondern auch die ND. Die heikle finanzielle und wirtschaftliche Lage Griechenlands spiegelt sich nun auch im Inneren der PASOK wieder. Seit dem Rücktritt Papandreous vom Amt des Ministerpräsidenten im November mehren sich Stimmen, wonach dieser auch das Amt des Parteivorsitzenden niederlegen müsse.
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Vertrauensabstimmung über neue Regierung heute Abend im Parlament TT

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Am heutigen Mittwochabend soll die neue Übergangsregierung unter Loukas Papadimos das Vertrauen vom Parlament erhalten. Die meisten Abgeordneten der PASOK und der Nea Dimokratia (ND) sowie der orthodoxen Volkssammlung (LAOS), die gemeinsam die neue Regierung stellen, werden dem Kabinett voraussichtlich das Vertrauen aussprechen. Während aus den Reihen der PASOK, der ND und der LAOS heute Abend überwiegende mit „Ja“-Stimmen zu rechnen ist, dürften die Fraktionen der kommunistischen Partei KKE und des linken Wahlbündnisses Syriza wohl komplett gegen das Kabinett Papadimos stimmen. Auch der unabhängige Parlamentarier Fotis Kouvelis, der nach den Parlamentswahlen 2009 die Demokratische Linke gründete, hat sich gegen die neue Regierung ausgesprochen. Im Parlament sagte er heute Mittag, dass er mit der Zusammensetzung der neuen Regierung und mit der Art und Weise, in der die Entscheidung für den neuen Regierungschef Papadimos (siehe Foto) getroffen wurden, nicht einverstanden sei.
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