Griechenland Zeitung - Nachrichten / Bildstrecken

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Mit Glühwein und Bratwurst in den Advent

Bereits am Eingangstor der Deutschen Schule Athen stieg der Geruch von warmem Glühwein, frischen Tannenzweigen und gegrillten Bratwürsten in die Nase. Auf dem Schulgelände fand wie immer am ersten Adventswochenende der alljährliche Ökumenische Weihnachtsbasar des Evangelischen Diakonievereins und der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde St. Michael Athen statt. Schauen Sie dazu auch das Eröffnungsvideo an.

Fotos und Video: © Griechenland Zeitung / Jan Hübel und Andreas Dengler

Bouzouki-Spieler an Fäden, die ein anderer hält

Bouzouki in der Taverne? Ja klar, schon oft erlebt. Aber hier handelt es sich um ein Puppenspiel. Standort ist vor der Kapnikarea-Kirche an der Athener Ermou Straße. Ein sehr anziehender Platz in der griechischen Hauptstadt. Auch den drei hölzernen Musiker im Köfferchen scheint dieses Plätzchen hier zu gefallen: Sie spielen fleißig vor interessiertem Publikum. Ob letztlich wohl genug Münzen zusammen kommen, damit sie sich am Abend auch ordentlich etwas in der Taverne bestellen können? Das bleibt abzuwarten: Die Zeiten für Straßenkünstler sind nicht eben rosig.

Das Puppenspiel jetzt in unserem Video anschauen!

© Griechenland Zeitung / Jan Hübel

Spektakuläre Airshow mit klassischen und modernen Fluggeräten

Im Rahmen der Athens Flying Week 2018 fand am vergangenen Wochenende (22. und 23. September) zum 7. Mal die größte Flugshow Griechenlands statt. Auf der Tanagra Air Base konnten Tausende Besucher aus der ganzen Welt die Starts und Landungen verschiedener internationaler Propellerflugzeuge, Gleitflieger, Helikopter und sogar Düsenjets hautnah miterleben. Darunter befanden sich auch einige Maschinen aus Deutschland. Bis in die Abendstunden hinein wurde eine spektakuläre Airshow geboten, teils mit musikalischer Untermalung. Die Griechenland Zeitung war vor Ort und hat ihre Eindrücke mit Video und Fotos festgehalten.


Fotos: © Griechenland Zeitung / Eva Pallidou & Eurokinissi
Video: © Griechenland Zeitung / Eva Pallidou

 

Die Rembeten vor der alten Kirche mitten in Athen

An der Kapnikarea-Kirche im Herzen Athens gibt es immer viel zu sehen – und oft auch viel zu hören (siehe unser Video). Heute spielt eine Rembetiko-Gruppe auf: ohne technische Verstärker, bitteschön!
Die Kirche im Hintergrund ist der Mutter Gottes geweiht. Und sie ist schon sehr, sehr alt: Gebaut wurde sie im 11. Jahrhundert. Sie steht heute mitten auf der Einkaufsstraße Ermou, die eigentlich keine Straße mehr ist, sondern eine mondäne Fußgängerzone. Dass dieses architektonische Kleinod der griechischen Hauptstadt nicht abgerissen wurde, wie Anfang der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts geplant, soll übrigens König Otto zu verdanken sein.
Die Rembeten auf dem Platze lassen sich von unserem kleinen Abstecher in die Geschichte natürlich nicht beeindrucken: Munter singen sie ihr Lied. Dass es sich dabei nicht gerade um einen sakralen Gesang handelt, mögen die Kirchenväter vergeben. Im konkreten Fall hier geht es um eine Liebesgeschichte: Eine Person mag die andere nicht mehr und ist in Liebe entbrannt für den nächsten Partner … Wie das eben so vorkommt.
Entstanden ist das Rembetiko aus einer Art Subkultur: In den Slams der größeren griechischen Städte, als viele Griechen im Zuge der „Kleinasiatischen Katastrophe“ Anfang der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts aus ihrer angestammten Heimat in Kleinasien vertrieben wurden. Oft geht es in den Liedern um die Liebe, aber auch um die Alltagssorgen des Kleinen Mannes (und der Kleinen Frau). Und immer wieder ist auch von Protest die Rede: Kampf dem Establishment!

(Text, Fotos und Video: Jan Hübel / Griechenland Zeitung)

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