Griechenland Zeitung - Nachrichten / Kommentar

Die festgefahrene Wirtschaft

So wird es behauptet. Doch die Realität sieht anders aus: Die Krise ähnelt mehr einem langen Winter, und um dabei zu überleben, sind längerfristige und radikale Maßnahmen und Umstellungen nötig. Einen automatischen Aufschwung, den die Politiker, ob daheim oder in Europa, mit magischen Tricks aus dem Ärmel herausschütten könnten, gibt es nicht.
 
Das ist nur eine kurze Zusammenfassung. Den gesamten Kommentar über die wirtschaftliche Situation Griechenlands von unserem Autor Dimos Chatzichristou können Sie in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 559) lesen, die ab morgen (21. Dezember) erhältlich ist. Foto: Eurokinissi
 
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Zeit für Kompromisse

Ein gehöriges Maß an Illusionen, Selbsttäuschung und zynischer Verstellung gehörte von Anfang an zum griechischen Rettungspaket dazu. In den vergangenen Wochen erreichte die dem Programm innewohnende Heuchelei allerdings ein bislang unerreichtes Ausmaß. Alle beteiligten Seiten, ob in Athen, Brüssel, Berlin oder Washington, sind dafür verantwortlich. Weiterlesen ...

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Karikatur: Die Ratschläge der Geldgeber in Athen

„Der Schwanz ist zu kurz, die Waagepunkte sind falsch, viel zu wenig Schnur, der Wind inexistent! Ich schlage vor: Schließung der Grenzen, Festhalten von 100.000 Flüchtlingen, Lohn- und Rentenkürzungen und nicht zuletzt einen Kaffee, mein Kleiner!“

 

Mit freundlicher Genehmigung von Kostas Mitropoulos; die Karikatur erschien in der Tageszeitung „Ta Nea“.

 

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Sperrbezirk Nationaltheater

Savvas Xiros und Dimitris Koufodinas sind zwei für mehrfache Morde verurteilte Mitglieder der ausgehebelten extremistischen Gruppe „17. November“. Seit ihrer Inhaftierung durften sie von ihren Zellen aus Bücher veröffentlichen und Medieninterviews geben, in denen sie für ihre Taten kaum Reue zeigen. Manch einer mag diese Großzügigkeit gegenüber den Haftinsassen bedauern. Sie gehört aber ohne Zweifel zu einer freiheitlich demokratischen Grundordnung dazu. Weiterlesen ...

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Willis Zwischenruf

Ja, geht’s denn noch? Da schlagen sich Europas führende Politiker eine Nacht um die Ohren, ringen schließlich den Tsipras nieder und ihm einen „Kompromiss“ ab (früher nannte man so etwas Erpressung), von dem sie genau wissen, dass er neue Unruhen in Griechenland und Instabilität der griechischen Regierung zur Folge haben wird. Gewollt? Gezielt gemacht? Hohe Zeiten für Verschwörungstheoretiker! Weiterlesen ...

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Das manipulierte Referendum

Mit einem Rechtsstaat ist das Referendum am kommenden Sonntag nicht vereinbar. Seine Fragestellung ist verwirrend, irreführend und appelliert an die Emotion der Wähler und nicht an ihre Logik. Das Schnellverfahren, mit dem es durchgeführt wird, erlaubt keine vernünftige demokratische Willensbildung. Weiterlesen ...

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Eine Drachme bringt noch keinen Sommer

Bluff oder bitterer Ernst? Niemand kann erkennen, mit welchem Kalkül immer mehr Regierungsmitglieder und Abgeordnete die Rückkehr zur Drachme als eine reale und aussichtsreiche Alternative propagieren – für den Fall, dass die laufenden Verhandlungen zur Fortsetzung des europäischen Rettungsschirms für Griechenland endgültig scheitern sollten. Weiterlesen ...

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