"/>Kultur - GRIECHENLAND.NET

Griechenland Zeitung - Nachrichten / Kultur

Niarchos-Kulturzentrum feierlich an Griechenland übergeben

  • Kultur

Athen hat ein neues Juwel, mit dem es im internationalen Städtewettbewerb punkten kann: Den Niarchos-Kulturpark an der Küste mit einem neuen Opernhaus und dem Neubau der Nationalbibliothek. Der 21 Hektar große Park mit den Gebäuden des italienischen Stararchitekten Renzo Piano wurde am gestrigen Donnerstag in einer Feierstunde auch offiziell an den griechischen Staat übergeben, der nunmehr der alleinige Eigentümer ist. Weiterlesen ...

Tags:

Vortrag: Geschichte – Krise – „das neue Berlin“?

  • Kultur

Die Devise lautet: "Von Athen lernen", so ehrt die documenta 14 Athen, die Stadt, wo das Alte und das Neue sich eint. Documenta geht nach Athen, bevor sie sich nach Kassel begibt. – Wer von Athen lernen will, muss Athen verstehen: die Geschichte seit dem osmanischen Reich, Militärdiktatur und Argwohn gegen den Staat, das Entstehen der Krise und den gesellschaftlichen Umgang damit. Weiterlesen ...

Tags:

Trauer in Griechenland: Musiker Kilaidonis verstorben TT

  • Kultur

Der beliebte griechische Musiker Loukianos Kilaidonis ist in der Nacht von Montag auf Dienstag im Alter von 74 Jahren in einem Athener Krankenhaus verstorben. Er lag dort seit einigen Tagen auf der Intensivstation. Berühmt wurde er unter anderem wegen einer legendären Beach Party, die er im Juli 1983 am Vouliagmenis-Strand im Süden Athens organisiert hatte. Bei Livemusik haben in dieser Sommernacht etwa 70.000 Menschen ausgelassen gefeiert. Weiterlesen ...

Tags:

Volker Braun – „Die Griechen“: Dyptichon mit Zeitgeist

  • Kultur

Gespielt wird: „Die Griechen“ – ein Dyptichon und eine Gesellschaftskritik in Form der antiken Tragödie. Es stammt aus der Feder von Volker Braun. Der DDR-Dichter und -Autor Braun ist 1939 in Dresden geboren, seit dem Fall der Mauer wurden seine Stücke jedoch immer seltener gespielt. Mit „Die Griechen“ kehrt er nun auf die Bühne zurück.  Weiterlesen ...

Tags:

Das bewegte Leben des Mister M.

  • Kultur

Mister M. hatte nicht nur Talent, sondern auch ein recht bewegtes Leben:

M. Karagatsis ist das Pseudonym des mit dem Namen Dimitrios Rodopoulos 1908 in Athen geborenen und 1960 ebenfalls in Athen verstorbenen griechischen Prosaautors. Trotz seiner nur 52 Lebensjahre weist er ein reichhaltiges Werk vor und zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten griechischen Erzählern des 20. Jahrhunderts. Es umfasst unter anderem 15 Romane und mehrere Erzählbände, Theaterstücke sowie Essaysammlungen. Sein Debüt als Romanautor gab Karagatsis als 25-Jähriger.

Karagatsis entstammte einer angesehenen Familie und war deren fünftes und letztes Kind. Der Vater war Rechtsanwalt und Bankfilialenleiter. Wegen vieler Versetzungen wuchs Dimitrios in mehreren Gebieten Griechenlands auf, u. a. in Larissa und Thessaloniki, wo er auch zur Schule ging. Später studierte er in Paris und Athen Rechtswissenschaften und danach Nationalökonomie.

Neben seiner Arbeit – etwa als Angestellter beim Versicherungsunternehmen seines Bruders – war er ständig auch journalistisch tätig. Er schrieb lange für die Tageszeitung „Vradiny“ als Kritiker und war für sie 1949 für kurze Zeit als Kriegsberichterstatter während des griechischen Bürgerkriegs in Nordgriechenland tätig. M. Karagatsis publizierte darüber hinaus zahlreiche Aufsätze zu literarischen, historischen und politischen Themen. Nicht zuletzt stießen seine Reiseberichte auf großes Echo. Karagatsis besuchte u. a. Deutschland, England, Frankreich, die Türkei, Ägypten und Ostafrika.

Seine Selbstironie manifestierte sich aber auch in seinem politischen Wirken. Für die liberale griechische Fortschrittspartei ließ er sich als Kandidat aufstellen. Gewählt wurde er nie. Auf die Frage, warum er überhaupt kandidiert habe, hatte Karagatsis eine plausible Antwort bereit: Er wollte damit seinem Bruder Konstantinos Stimmen wegschnappen, der für die rechte ERE kandidierte. Im Jahre 1958 erlitt Karagatsis einen Herzinfarkt, von dem er sich nie mehr ganz erholte. Obwohl er sich immer mehr zurückzog, blieb er literarisch bis zuletzt aktiv. Während der Niederschrift seines letzten Romans mit dem Titel „10“ stab er 1960.

Weitere Infos & Leseproben zu den zwei Romanen von M. Karagatsis.

Weiterlesen ...

Tags:

Erstes GenderFest in Griechenland

  • Kultur

Gender, also Geschlecht, eines der aktuellsten Themen unserer Zeit. Das merkt man schon anhand der Fragestellungen, die derzeit öffentlich diskutiert werden: Toiletten für Transgender oder gemeinsame Toiletten in Universitäten? Neutrale Artikel und Endungen, um niemanden zu benachteiligen? Was macht einen zugehörig zu einem Geschlecht? Ist es mehr als das offensichtliche, oder ist jeder einfach das, wonach er sich fühlt oder auch nicht fühlt?  Weiterlesen ...

Tags:

Doku: Trezoros - Die Verlorenen Juden von Kastoria

  • Kultur

Im Zuge des „Hellas Filmbox“- Festivals in Berlin, wird am 22. Januar, um 16 Uhr, im Babylon,  erstmalig die Dokumentation „Trezoros - Die Verlorenen Juden von Kastoria“ gezeigt. Der Dokumentarfilm von Larry Confino und Larry Russo dreht sich um die griechisch-sephardische Gemeinde von Kastoria und deren Auslöschung im Zweiten Weltkrieg.   Weiterlesen ...

Tags:

Chor der Deutschen Welle auf musikalischer Mission in Griechenland

  • Kultur

47 Sängerinnen und Sänger aus 20 Nationen gehen Ende September mit dem Chor der Deutschen Welle (DW) auf einwöchige Konzertreise durch Griechenland. Finanziell unterstützt durch das Auswärtige Amt steht die Tour im Zeichen des kulturellen Austauschs und der griechisch-deutschen Beziehungen. Weiterlesen ...

Tags:
Diesen RSS-Feed abonnieren