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Tsakalotos nach Eurogruppen-Treffen: „Anfang des Endes der Rezession“ TT

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Die Eurogruppe hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beschlossen, an Griechenland eine Kreditrate in Höhe von 10,3 Milliarden Euro auszuzahlen. Vorangegangen war eine 11-stündige Marathonsitzung der EU-Finanzminister. Schließlich rang man sich dazu durch, dass der erste Teil dieser Rate in Höhe von 7,5 Milliarden Euro in der zweiten Juni-Hälfte nach Athen überwiesen wird. Weitere 2,8 Milliarden Euro sollen unter gewissen Voraussetzungen im Herbst fließen. Die Geldgeber zeigen sich vor allem über die bisherigen Privatisierungsbemühungen der griechischen Seite skeptisch.
Besprochen wurde in dieser Nacht auch ein möglicher Schuldenschnitt für Griechenland. Ein solcher, so hieß es, soll nach der Durchsetzung kurzfristiger, mittelfristiger und langfristiger Maßnahmen der griechischen Regierung in die Wege geleitet werden. Der stellvertretende Direktor der Europa-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF) Poul Thomsen zeigte sich mit dieser Entwicklung zufrieden. Er fasste seine Einschätzung mit den Worten zusammen: „Alle akzeptieren jetzt, dass Griechenland einen Schuldenschnitt braucht.“
Der griechische Finanzminister Efklidis Tsakalotos erklärte gegenüber der Presse, dass diese Abmachung „der Anfang vom Ende der Rezession“ sei. Er ergänzte: „Es ist ein wichtiger Augenblick für Griechenland. Wir haben eine Vereinbarung nicht nur für Maßnahmen, sondern auch für die Schulden.“
Oppositionschef
Kyriakos Mitsotakis von der konservativen Nea Dimokratia kritisierte, dass die Bewertung der griechischen Sparfortschritte bereits vor sieben Monate über die Bühne gebracht worden sein sollte. Weiterhin warf er der Regierung vor „alles gegeben“ und „nichts als Gegenleistung“ erhalten zu haben. Es seien neue Steuererhöhungen durchgesetzt worden, die überwiegend die „finanziell Schwächeren plagen“ kritisierte er weiter.

Elisa Hübel

Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den sichtlich zufriedenen griechischen Finanzminister Evklidis Tsakalotos (r.) am Dienstagabend während der Sitzung der Eurogroup in Brüssel. Neben ihm der EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici.

 

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN

MUSIK

Der Patensohn / O Vaftistikos
Die beliebteste Operette Griechenlands feiert ihr Comeback an der griechischen Nationaloper. Ihre Popularität ist wohl vornehmlich auf die vielen melodiösen Lieder und Duette zurückzuführen, die seit der Premiere vor 98 Jahren unangefochten ist. Die Geschichte handelt von den zahlreichen Missverständnissen und Wirrungen, die durch Petros Harmidis ausgelöst werden, welcher in Vivika verliebt ist und ausgibt, ihr seit vielen Jahren verschollener Patensohn zu sein.

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN


THEATER / FILM / KUNST

Fast Forward Festival 3
Im Fokus des Festivals steht das Thema Grenzen. Geographische, kulturelle, soziale, nationale und interne Grenzen gehören zur führenden (geo)politischen Erzählung unserer Zeit sowohl in Kriegsgebieten als auch in Europa. Es werden Praktiken und Strategien identifiziert, wie Grenzen durch Kunst überwunden werden können. Künstler aus den verschiedensten Orten der Erde präsentieren alternative geopolitische und kulturelle Erzählungen.

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Griechische Flughäfen verzeichnen seit Jahresbeginn deutliche Zuwächse

Die griechischen Flughäfen Athen, Santorin und Heraklion zählten im ersten Quartal 2016 bzw. im März zu jenen Airports, die die höchsten Zuwachsraten an Passagieren in ganz Europa verzeichnen. Das geht aus Daten des europäischen Flügels des Internationalen Flughafenrates „Airports Council International“ (ACI Europe) hervor. Athen liegt in der Gruppe der Flughäfen, die zwischen 10 und 25 Millionen Passagiere bedienen, bei den Zuwächsen auf Platz 5: Es verzeichnete ein Plus von 15,7 %. In der gleichen Gruppe belegt der Flughafen Köln-Bonn mit einem Plus von 28,1 % den ersten Platz. Wenn man allein den Monat März betrachtet, legte Athen sogar um 17,1 % zu.

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Die Sonne regiert in ganz Hellas

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Der heutige Freitag (13.5.) schickt Griechenland mit einer Extraportion Sonnenschein in das Wochenende. Fast in ganz Hellas ist Bräunen angesagt, nur in Kreta kann es wolkig bleiben. In Larisa schwitzt man bei 33° C, in Epirus und auf den Ionischen Inseln bleibt es mit rund 23° C frühlingshafter.

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