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Ausgehtipp: „Rizes“- Lyrisches Lied

An diesem Samstag, um 21.30 Uhr, kann man sich musikalisch auf die Suche nach den eigenen Wurzeln begeben. Mit Liedern aus Spanien, Lateinamerika, Italien und Frankreich wird auf die jeweilige Tradition des Landes angespielt. Der gemeinsame Nenner dieser Werke die sowohl von einzelnen, wie auch von Gruppen komponiert wurden, ist die Natürlichkeit und die Ursprünglichkeit, die keine Künstlichkeit braucht. Begleitet werden die Melodien vom lyrischen Wort. 
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Kathara Deftera

  • Freigegeben in Chronik

Heute wird in ganz Griechenland der Kathara Deftera („Rosenmontag“) gefeiert. „Kathara Deftera“ heißt „Reiner Montag“, und er ist der erste Tag der 49-tägigen Fastenzeit vor Ostern, der so genannten „Megali Sarakosti“, wo Körper und Seele gereinigt werden sollen. Ursprünglich erstreckte sich die Fastenzeit auf 40 Tage, genauso lange wie Jesus vor Beginn seines öffentlichen Wirkens in der Wüste verbrachte. Hinzu kamen später der letzte Sonntag der Faschingszeit und der darauf  folgende Montag, der „Kathara Deftera“. Zumindest an diesen beiden Tagen sowie während der gesamten Karwoche nach dem Palmsonntag sollte der orthodoxen Tradition zufolge jeglicher Fleischgenuss vermieden werden und auf tierische Produkte verzichtet werden.

Am Kathara Deftera schwärmen Griechinnen und Griechen aus zum Rosenmontagspicknick, den so genannten „Koulouma“. Dabei werden frisches Gemüse und Obst, Kalamares und Oktopus, Sardinen und Taramosalata (Fischrogensalat), Oliven und gefüllte Weinblätter, Halvas sowie Wein und Ouzo mit ins Grüne genommen. Nicht fehlen dürfen auch „Laganes“, das Fladenbrot, das alle Bäckereien speziell für diesen Tag backen.

Ein Muss am Kathara Deftera ist das Drachensteigen. Im ganzen Land zieht man mit Drachen und Picknick-Körben versorgt auf den nächstbesten Hügel: Für manche tut es auch ein Strand oder eine Wiese. In Athen ist der traditionelle Ort für die „Koulouma“ der Philopappou-Hügel gegenüber der Akropolis, wo die jeweiligen Bürgermeister der Stadt und selbst Staatspräsidenten ihre Aufwartung machen.

(Foto: © Jan Hübel; Griechenland Zeitung/eb)

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