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Warnstreiks bei der Bahn in Griechenland werden fortgesetzt

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In den beiden kommenden Wochen wird es bei der griechischen Staatsbahn OSE wiederholt zu dreistündigen Arbeitsniederlegungen kommen. Die Streiks richten sich gegen die geplante Bahnprivatisierung und betreffen sowohl die Fernbahn als auch die Vorortbahnen und die Metrolinie 3 vom Bahnhof „Doukissis Plakentias“ zum Athener Flughafen.
Konkret streiken die Eisenbahner am kommenden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (28. bis 30. Juni) sowie am Dienstag, dem 5. Juli, jeweils von 5 bis 8 Uhr, von 13 bis 16 Uhr und von 21 Uhr bis Mitternacht. Für Mittwoch, den 6. Juli, haben die Bahngewerkschaften außerdem einen 24-stündigen Streik angekündigt. An diesem Tag sollen die Gebote möglicher Investoren eingereicht werden. (Griechenland Zeitung / ak)

Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt einen Zug der griechischen Eisenbahn OSE, der entlang der Athener Konstaninopoleos Avenue verkehrt.

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Yoga in the Park

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Diesen und nächsten Sonntag werden in Athen kostenlose Public-Yoga-Workshops unter freiem Himmel angeboten. Organisiert wird die „Open-Air-Veranstaltung“ von YogaWorks unter der Leitung der zertifizierten Yogatrainerin Sofianna Stasinou. Die Kurse sind auch für Anfänger geeignet. Benötigt werden lediglich eine Gymnastikmatte und eine Strickjacke.
Yoga ist mehr als Turnen und Relaxen. Yoga ist die Kunst, eine Verbindung zwischen Kraft und Ausgeglichenheit zu finden – mit dem Ziel, das eigene Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zu mehr Wohlbefinden und innerer Ruhe zu gelangen.

Sonntag, 26. Juni, 19-21 Uhr, Kolonos Open Theatre (Ioanninon & Kapaneos Str., Sepolia Metro Station).
Sonntag, 3. Juli, 19-21 Uhr, 344th Open Sports Center (Kimeon & Dimofontos Str., Konistra-Ano Petralona).

Tel: 210 5284875
Infos: www.opanda.gr

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„Xenia“ – Eine (neue) griechische Kino-Odyssee

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Schwul, albanische Wurzeln und vernachlässigter Sohn exzentrischer Eltern. Der 16-jährige Kreter Danny hat es nicht leicht. Nach dem Tod seiner alkoholabhängigen Mutter treibt es den lebensbejahenden Teenager nach Athen, um in der Hauptstadt seinem älteren Bruder Odysseas die traurige Botschaft persönlich zu überbringen. Dieser schlägt sich in der Metropole in einem Fast Food-Imbiss durch, hat aber das musische Talent seiner Mutter geerbt und möchte beim Casting von „Greek Superstar“ in Thessaloniki teilnehmen. Sein größter Traum ist es, eine Musikkarriere zu machen. Da die beiden ungleichen Brüder aber Halb- Albaner sind und nicht die griechische Staatsbürgerschaft besitzen, droht ihnen die baldige Abschiebung. So sind sie gezwungen, sich auf die Suche nach ihrem „namenlosen“ Vater quer durch ganz Griechenland zu machen, von dem sie als Kinder im Stich gelassen wurden. Unterwegs spüren Danny und Odysseas, dass sie trotz aller Differenzen nichts und niemand auseinanderreißen kann. Auf ihrer Reise ecken die Beiden auf Grund von Dannys Homosexualität immer wieder bei der Polizei, Faschisten und Straßenstrichern an. Mit „Xenia“ hat Regisseur Panos. H. Koutras ein vielbeachtetes Porträt von zwei Brüdern und ein sich entfremdendes Griechenland geschaffen, welches auf großen Filmfestivals beachtliche Resonanz erhielt und mit diversen Publikumspreisen ausgezeichnet wurde. Wichtig war dem Filmemacher, dass die beiden Hauptrollen mit Schauspielern besetzt werden, die auch im echten Leben albanische Wurzeln besitzen und somit das bis heute existierende Dilemma ewiger Identitätssuche vieler griechischer Generationen nicht nur spielen, sondern auch im Stande sind, dies real zu verkörpern. Mit den beiden Newcomer-Talenten Kostas Nikouli und Nikos Gelia hat er diese zwei Männertypen finden können, die den Film mit ganzer Seele tragen. Schnell sympathisiert man mit dem coolen und anständigen Odysseas, der seinen jüngeren Bruder stets beschützen will, auch wenn dieser durch seine rebellische und ungeschickt-naive Art nur Probleme bereitet. Unübersehbar ist die Kritik am gegenwärtigen Griechenland: Erstarkender Faschismus (hauptsächlich hervorgerufen durch die Neonazi- Partei „Goldene Morgenröte“), allgegenwärtige ausländerfeindliche Parolen und eine paranoiden Angst vor dem Anderssein zeigen ein nicht ganz so idyllisches Griechenland-Bild. „Xenia“, der in Deutschland und Österreich bisher nur in wenigen Programmkinos, hauptsächlich aber auf dem Griechischen Filmfest in München, gezeigt wurde, erhält nun beim Frankfurter Filmverleih Pro Fun Media seine gebührende Anerkennung und ist dort vor kurzem auf DVD erschienen.

Dimitrios Charistes

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Ab heute wird’s richtig heiß!

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Zum ersten Mal diesen Sommer erreicht das Thermometer in Teilen Griechenlands die 40°C-Marke! Und so geht es über das ganze verlängerte Pfingstwochenende hin weiter. Die erste Hitzewelle des Sommers überrollt Hellas mit voller Wucht.

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